Ich mache das schon seit Jahren, und zwar in sieben bestimmten Positionen, die ich für genau diesen Moment zusammengestellt habe. Gerade die ersten Minuten nach dem Aufwachen entscheiden meiner Erfahrung nach oft darüber, mit welchem Gefühl man in den Tag geht. In diesem Artikel möchte ich erzählen, wie die Positionen entstanden sind und was ich damit erlebe.
Wie die sieben Positionen entstanden sind 始
Die Positionen sind während der Corona-Zeit entstanden. Nicht wegen Corona, es hat sich einfach so ergeben. Ich hatte damals eine alte Frau mit Reiki begleitet, die nur noch sehr wenig tun konnte. Sie war so in sich zusammengesunken, dass ich an viele der üblichen Körperbereiche kaum herankam.
Also habe ich experimentiert. Ich habe Handpositionen kombiniert, die ich vorher so noch nie zusammen genutzt hatte. Und ich war selbst überrascht, wie deutlich diese Kombination zu spüren war. Dann habe ich sie an mir ausprobiert. Erst dachte ich, das sei Zufall. Aber ich habe es wieder und wieder gemacht, und jedes Mal ging es mir damit sehr gut. Später habe ich die Positionen Freunden gezeigt, und auch sie wollten sie nicht mehr missen.
Was die Positionen am Morgen auslösen können 醒
Das Besondere ist, dass jede Position zwei Dinge gleichzeitig tut. Sie entspannt, und sie macht wach und klar. Und das auf verschiedenen Ebenen. Anstatt einer einzigen Position für das Wachwerden gibt es mehrere, die sich ergänzen.
Man könnte denken, dass es dabei nur um den Kopf geht. Das stimmt nicht. Eine Position nutze ich zum Beispiel, wenn ich morgens noch schwummrig bin und mein Kreislauf noch nicht richtig angekommen ist. Andere laden dazu ein, das Alte aus der Nacht und aus den letzten Tagen loszulassen und den Fokus auf das Neue zu richten.
Was ich dabei immer wieder erlebe: Ich bekomme Ideen. Ich habe Lust, etwas anzufangen, etwas auszuprobieren. Und ich bekomme Lust auf Bewegung. Wenn ich nach den sieben Positionen aufstehe, fühlt es sich an, als hätte ich mich schon eine Weile bewegt. So, als wäre es eigentlich schon später am Tag. Ich kann sofort losgehen, ohne erst herumzutorkeln.

Wie mein Morgen aussieht 日
Oft bin ich inzwischen vor dem Wecker wach, manchmal schon um vier oder fünf Uhr. Mein Körper, mein Geist und meine Seele wollen diese Zeit einfach haben. Ich bleibe liegen und gehe die Positionen durch.
Auf die Uhr schaue ich dabei nicht. Mein Körper weiß, wann es gut ist. Das Zeichen ist meistens ein tiefer Atemzug, ein richtiges Ein- und Ausatmen, und danach noch einmal ein Sinken in die Entspannung. Dann gehe ich zur nächsten Position weiter.
Einen kleinen Haken haben die sieben Positionen allerdings, denn man muss sie natürlich auch machen.
Warum du die Positionen hier nicht abgebildet findest 伝
Die sieben Positionen gehören zum ersten Grad im Shingon Reiki. Sie brauchen keine Symbole, es ist reine Arbeit mit den Händen. Trotzdem zeige ich sie nicht als Bild im Internet. Sie entfalten sich im Zusammenhang mit der Einweihung, und es macht einen Unterschied, wenn du sie einmal begleitet erlebt hast und spürst, worauf es bei jeder einzelnen ankommt.
Wenn du schon in Reiki eingeweiht bist, kennst du vielleicht das Gefühl, wie die Kraft morgens durch die Hände fließt. Wie die sieben Positionen genau aussehen, erlebst du in Shingon Reiki 1, und in unserer Community tauschen wir uns auch über die tägliche Praxis aus. Wie sieht dein Morgen bisher aus?
Die sieben Positionen im ersten Grad
In Shingon Reiki 1 empfängst du die Einweihung in den ersten Grad. Dort zeige ich dir die sieben Morgen-Positionen und vieles mehr, was du jeden Tag für dich nutzen kannst.
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