Mark und Eileen lernten sich im Sommer 2015 kennen. Schnell entdeckten sie im Gespräch Parallelen in ihren Interessen und Biografien. So vereinbarten sie, sich über Qigong und Meditation auszutauschen.

Mark und Eileen - Dozenten für Abendworkshops im Shingon Institut

Dozenten-Team Mark und Eileen

Dieser Austausch legte den Grundstein für die gemeinsamen Abend-Workshops. Mark und Eileen stellten fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben und sich gut ergänzen. Beide haben jahrelange Erfahrung in unterschiedlichen Übungssystemen.

Mark ist Buddhologe und lebte drei Jahre in Japan. Während dieser Zeit hielt er sich auch in Klöstern auf und wurde schließlich Zaike-Mönch. Eileen erlernte Meditation in säkularisierten, vom religiösen Kontext nahezu losgelösten Systemen. Beide lernten Qigong, jedoch in völlig verschiedenen Lehrsystemen und mit unterschiedlichem Hintergrund. Mark war bereits mehrfacher Reiki-Meister und Ausbilder, als er sich den chinesischen Lebenspflege-Übungen zuwandte. Eileen lernte durch Qigong Energiearbeit erst kennen und entwickelte darüber ein Interesse für Geistiges Heilen und schließlich für Reiki. Beide kamen hochsensibel auf die Welt und begannen sich im Jugendalter mit Kampfkunst, zunächst mit Karate, zu beschäftigen. Später praktizierten beide Tai Chi im Yang-Stil, Mark erlernte auch Tai Chi im Chen- und Wang-Stil. Eileen interessierte sich als Jugendliche für westliche Magie. Mark ließ sich 1993 in Reiki einweihen und richtete sein Studium und seine Forschungen ganz auf den tantrischen Buddhismus aus.

Beiden ist neben ihrer spirituellen Praxis auch die Verbindung von Spiritualität mit Wissenschaft ein Herzensanliegen. Daher widmen sie sich in ihren historischen und kunsthistorischen Forschungen spirituellen und religionsgeschichtlichen Themen. Während Mark ein Experte für Ostasiatische Kunstgeschichte und Japanologie ist, wandte sich Eileen in ihrem Studium und in der Tätigkeit als Ausstellungs- und Stadtführerin besonders der westlichen Religionsgeschichte im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit zu. Einen besonderen Fokus legte sie hierbei auf die kurpfälzische Landesgeschichte. Allerdings fühlen sich Mark und Eileen im theoretischen Elfenbeinturm nicht wohl, denn beiden ist der Praxisbezug sehr wichtig. Aus diesem Grund wollen beide nicht nur forschen, sondern auch Wissen vermitteln. Hierbei teilen Mark und Eileen die gleichen Grundsätze: Sie legen großen Wert darauf, auch komplexe Inhalte korrekt, leicht verständlich und unterhaltsam zu vermitteln. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. Mark und Eileen haben im Unterrichten jahrelang Erfahrung gesammelt und Wissen in Seminaren und Ausstellungs- bzw. Stadtführungen vermittelt. Beide gehen auf ihr Publikum ein und erwarten auch nicht, dass den Lehrenden einfach blind alles geglaubt wird. Fragen und Diskussionsbereitschaft sind ausdrücklich erwünscht. 

Nach ausgiebiger gemeinsamer Praxis und vielen Gesprächen, schlug Mark Eileen vor, gemeinsame Veranstaltungen in Form von Abend-Workshops anzubieten. Diese decken ein breites Spektrum spiritueller Themen sowie Anwendungen ab und sind sowohl für Menschen geeignet, die sich zum ersten Mal mit einer spirituellen Thematik beschäftigen und sozusagen erst einmal „schnuppern“ wollen als auch für Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse auffrischen oder sich einem bestimmten Themenbereich in zwei Abendstunden detailliert zuwenden möchten.

Mark überrascht Eileen mit der Idee, gemeinsame Workshops zu geben