Ninjutsu – Geschichte – Training – Grade

 

Bist Du ein Reiki Gamechanger? Woran Du das erkennen kannst? Schau mal, ob Folgendes auf Dich zutrifft:

  • Du interessierst Dich für Reiki?
  • Du bist spirituell und gleichzeitig bodenständig?
  • Außerdem bist Du mitfühlend und hast ein offenes Herz?
  • Du willst wirklich etwas bewegen und Verantwortung für Dein Leben und Dein Glück übernehmen?
  • Anstatt Dein Leben zu verträumen willst Du Deine Träume leben?
  • Du brichst auch mal bestehende Regeln?
  • Am liebsten möchtest Du die Welt verändern – und bist bereit, bei Dir zu beginnen?

Herzlich willkommen, Du bist hier genau richtig bei den Reiki Gamechangern.

Reiki-Schriftzeichen - Dr. Mark Hosak

Ninjutsu – nach Meister Taguchi Ryu Ryu

Die Basis der Spirituellen Krieger Ausbildung nach Dr. Mark Hosak

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Ninjutsu ist die Kampfkunst der Ninja. Seit über 900 Jahren gibt es sie schon, die geheimnisvolle Kunst der Schattenkrieger Japans. Bei uns wurden das Ninjutsu und die Ninja in den achtziger Jahren durch einen Boom von Ninja- und Ninjutsu-Filmen bekannt. Dort geht es überwiegend um schwarz gekleidete Auftragskiller. Allerdings verbirgt sich in Wirklichkeit weit mehr hinter dem Begriff “Ninja”, als in den Filmen dargestellt wird. Ninjutsu ist eines der effektivsten Kampfkunstsysteme und hat einen besonderen philosophischen Ansatz.

Der menschliche Körper macht es möglich, dass wir uns ständig bewegen können und er ist überaus effizient in der Selbsterhaltung. Diese Grundvoraussetzungen nutzen wir im Ninjutsu und legen daher das Hauptaugenmerk auf das Trainieren von fundamentalen Grundbewegungen. Das regelmäßige Ninjutsu-Training sorgt dafür, dass sich nach und nach Muskelverspannungen lösen. Ungünstige Körperbewegungen und Haltungen lösen sich dadurch von selbst, das Training wird entspannter und die Wachsamkeit unseres Geistes wird somit gefördert.

Verantwortungsvoll spielen wir unterschiedliche Situationen durch, die im Ernstfall eine Selbstverteidigung erfordern würden. Wir nutzen dabei so wenig Kraft wie möglich, aber so viel wie nötig und legen den Schwerpunkt auf ausgefeilte und weich, fließende Ninja-Technik. Ausgeklügelte Hebel-, Schlag-, Stoß-, Wurf- und Fallschultechniken bilden die Ninjutsu-Basis. Auf die Basisbewegungen folgen natürlich entsprechende weiterführende Bewegungen.

Die Techniken sind so konzipiert, dass man sich damit automatisch von der Quelle der Gefahr wegbewegt, ohne sich zu verletzen. Das ist auch eine der psychologischen Grundmotivationen des Menschen. Wir nutzen und fördern sie im Training. Letztenendes ist es aber etwas anderes, das das Überleben im Ernstfall sichert. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, die Umstände, die uns schaden könnten, vermeiden zu können und einem Kampf so lange aus dem Weg gehen zu können, bis er unausweichlich wird. Mentale Übungen und spezielle Bewegungen, die dabei helfen auch sehr unangenehme Situationen meistern zu können, gehören deshalb auch zum Ninjutsu-Training dazu.

Beim Ninjutsu handelt es sich um eine Kunst, bei der das Kämpfen, die Gesundheit und die Erweiterung des Bewusstseins auf eine ganzheitliche Weise verknüpft werden. Ninjutsu bietet die Möglichkeit auch Erfahrungen machen zu können, die weit über ein rein körperliches Training hinausreichen.

Ursprünge mystische Ninjutsu her?

Um die Ninjutsu Ursprünge ranken sich viele Mythen und Geschichten von Fabelwesen und Schutzgeistern. In Wirklichkeit ist es wohl eher so, dass die Kampfkünste der Ninja ihren Anfang im alten China nahmen, von wo aus sie sich von einem religiösen Ursprung ausgehend zu einer augeklügelten Kampf- und Spionagekunst entwickelten.

Waldgeister als Vorfahren der Ninja?

Die Tengu sind die Waldgeister, die pilgernde Mönche an den Füßen aufhängen und töten. Sie sind geflügelt, haben lange Nasen, scharfe Schwerter und wohnen tief in den japanischen Wäldern.

Solche Märchen und Mythen über die bösartigen Tengu waren im japanischen Volk, das für besonderen Aberglauben bekannt ist, wohl bekannt. Und es hieß auch, dass die Tengu die Vorfahren der Ninja seien. Das verbreitete natürlich große Furcht im Volk. Die Tengu hätten den Ninja ihre Magie, übernatürliche Fähigkeiten und ihre Kampfkünste beigebracht. Weiter hieß es, die Ninja seien unsterblich, könnten fliegen, sich in Luft auflösen und durch Wände gehen – und ein Ninja sei unbesiegbar.

Den Ninja kam es natürlich gelegen, dass solche Geschichten herumerzählt wurden. So hatten sie ein bisschen mehr Ruhe vor neugierigen Besuchern und ihre Geheimnisse waren so bestens gehütet. Außerdem diente dieser Ruf hervorragend im Kampf, da dadurch ihre Gegner, die oft mit schlotternden Knien kämpften, leicht niedergemacht werden konnten.

Die chinesischen Wurzeln des Ninjutsu

Viele Dinge über die Entstehung des Ninjutsu sind noch nicht geklärt. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass chinesische Flüchtlinge die Grundideen des Ninjutsu nach Japan brachten. Da es in Korea und China auch Ninjutsu gibt, ist diese Annahme sehr wahrscheinlich. Dort heißen die Ninja-Künste Lin Kuei Hing Su To.

Und wenn man sich einen chinesischen Klassiker über die Kriegskunst (Sun Tzu) zu Gemüte führt, kommt man schnell zu dem Schluss, dass diese Spionage-Thesen, die über 2000 Jahre alt sind, ein Vorbild für die Spionagetätigkeiten der Ninja waren. Sun Tzus “Die Kunst des Krieges” wurde zu Beginn des sechsten Jahrhunderts nach Japan importiert und wahrscheinlich wurde diese Schrift zu dieser Zeit in die Künste der Ninja mit aufgenommen. Außerdem finden sich die indische und tibetische Arbeit mit Mantren, Mandalas und andere esoterische Rituale in der Ninja-Magie wieder.

Der Begriff “Ninjutsu”

In den Anfängen hieß das Ninjutsu noch “Shinobi no Jutsu”. Shinobi bedeutet “sich tarnen” oder “sich verstecken“, genauso wie das “nin” bei Ninjutsu. Ninjutsu bedeutet frei übersetzt “die Kunst der Schattenkrieger”.

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Berühmte Ninja

Im Rahmen der Ausbildung zum Spirituellen Krieger wird auch auf historische Ninja, deren die Geschichte und Kultur eingegangen. Darin zeigen sich viele Lehrgeschichten, die das Wesen eines Spirituellen Kriegers kennzeichnen.

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Yoshitsune – japanischer Volksheld und Ninja

In Japan gibt es einen  Berg namens Kurama. Die Gegend dort ist dafür bekannt, dass man besonders gut die Beinarbeit für Kampfkünste perfektionieren kann. Das liegt an dem besonderen Boden, der mit offen liegenden Baumwurzeln überzogen ist.

Ein Junge namens Yoshitsune wurde im 12. Jahrhundert von den Überlebenden seiner Familie in den Kurama Tempel gebracht, um dort sicher zu sein vor der Samurai-Familie Taira. Diese lag damals im Streit mit Yoshitsunes Samurai-Familie namens Minamoto und hatte letztendlich die bedeutendsten Samurai der Familie Minamoto getötet, bis auf die Frauen und Kinder.  Damals gab es viele Auseinandersetzungen zwischen den Samurai Familien. Die stärkesten waren die Taira und die Minamoto Familie. Yoshitsune sollte eigentlich weitab von allen politischen Geschehnissen Mönch werden. Seine Herkunft wurde ihm nicht verraten.
In den Wäldern rund um das Kloster lernte er aber nach und nach von den Tengu die japanische Schwertkampfkunst Kenjutsu. Sein Drang nach Freiheit varanlasste ihn in den Wäldern umherzustreifen. Dabei lernte er die sogenannten Tengu kennen. Die Tengu waren der Legende nach langnasige, geflügelte Wesen, die Mönche und Asketen kopfüber an Bäumen aufhängten und sie lebendig aufaßen.
In Wirklichkeit ist der Name Tengu von den japanischen Geschichtsschreibern überall dort eingesetzt worden, wo ein Ninja auftauchte, damit die Samurai dadurch in einem besseren Licht stehen und ehrenhafter wirken würden. Yoshitsune lernte also Kenjutsu von den Ninja und zwar an einem Ort, wo man besonders gut die Fußarbeit einer Kampfkunst trainieren konnte. In der Nähe von dem Ort, wo er damals trainiert hat, steht heute ein Yoshitsune-Schrein.

Eines Tages erfuhr Yoshitsune von seiner Herkunft und er schwor sich, die Ehre seiner Familie wieder herzustellen. Er besiegte schließlich die Familie Taira und wurde ein in ganz Japan gefeierter Held. Sein erlangter Ruhm hatte zur Folge, dass sein Halbbruder Yorimoto, der zu dieser Zeit viel Macht hatte, eifersüchtig wurde und ihn von seinen Truppen durch ganz Japan verfogen ließ. Yorimoto wurde später der erste Shôgun. Yoshitsune wurde durch einen Verrat von den Truppen aufgespürt. Über die weiteren Ereignisse gibt es viele Legenden. Eine besagt, die Truppen hätten ihn getötet. Eine andere erzählt von einem rituellen Selbstmord. Wieder eine sagt, dass Yoshitsune auf das Festland flüchtete und sich später in Dschingis Khan umbenannte.

Yoshitsune und Benkei

Benkei war ein gefürchteter Krieger-Mönch, war von großer Statur und beherrschte die Stockkampfkunst. Er schwor sich keinen Mann über eine bestimmte Brücke zu lassen, bis er 100 Schwerter eingesammelt hatte. Jeder, der vorbei wollte, musste sich ihm im Kampf stellen. Eines Tages kam Yoshitsune Flöte spielend vorbei. Da Yoshitsune zu der Zeit noch sehr jung war, wollte Benkei ihn ohne Kampf passieren lassen. Yoshitsune aber reizte ihn so lange, bis es schließlich doch noch zu einem Kampf kam. Benkei bemühte sich sehr, Yoshitsune aber ging nicht in die Offensive, sondern tänzelte hin und her, so wie er es mit den Wurzeln trainiert hatte. Nach einer Zeit fiel Benkei erschöpft zu Boden und gab sich geschlagen. Von da ab begleitete Benkei Yoshitsunes als sein Bodyguard ein Leben lang.

Hattori Hanzo – der wahrscheinlich berühmteste Ninja

Hattori Hanzo Masahige lebte von 1541 bis 1596. Seit seiner Kindheit beschäftigte er sich hauptsächlich mit verschiedenen Kampfkünsten. Die Kampfkunst war sein Lebensinhalt. In seinem siebzehnten Lebensjahr überlebte er seine erste Schlacht. Wegen seiner harausragenden kämpferischen Leistungen erlangte er Ruhm und Ehre. Seine außergewöhnlichen Kampfkunst-Fähigkeiten brachten ihm zuerst den Spitznamen “Hanzo der Geist” und ein paar Schlachten später dann “Hanzo der Teufel” ein.

Momochi Sandayu – ein bekannter Ninja-Führer

Momochi Sandayu (lebte im 16. Jahrhundert) war Großmeister der Kampfkunst-Stile Momochi und Gyokko und war bekannt als sehr fähiger Ninja. Um seine Identität zu verschleiern lebte er abwechselnd in drei verschiedenen Häusern in drei verschiedenen Familien. Er führte ein Leben lang ein Doppelleben mit wahrscheinlich zwei Namen und stand dadurch oft mit sich selbst im Wettkampf. Seine zweite Identität war vermutlich Fujibayashi Nagato. Es gab noch weitere bekannte Ninja und Kunoichi (weibliche Ninja) aus der Momochi-Familie. Die Kampfkunst-Stile der Familie wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Jûnan Taisô – Körper weich machende Ninjutsu-Übungen

Das Jûnan Taisô ist eine spezielle Gymnastik. Mit speziellen Bewegungen schaffen wir die Grundlagen für das waffenlose Training. Teilweise sieht das Jûnan Taisô aus, als würden wir Stöße und Schläge üben, eigentlich dienen diese Bewegungen aber dazu, die Muskeln zu stärken, zu lockern und zu dehnen. Wir machen Atemübungen und Standübungen, die uns helfen in unsere Mitte zu kommen. Außerdem sorgt ein regelmäßiges Jûnan Taisô-Training dafür, dass man lernt, sich auch im Alltag immer natürlicher zu bewegen.

Taihenjutsu – Rollen, -Sprungübungen und -Fallschule


“Taihen” bedeutet “heftig”, “jutsu” bedeutet “Kunst” und auch “Handwerk”
. Taihenjutsu ist die Kunst, sich in heftigen Situationen so bewegen zu können, dass man den Körper dabei so gut schont, wie es geht. Gebrauchen kann man das z. B. bei einem Fahrrad-Sturz oder auch in einer Kampfsituation.

Wir üben zu Beginn auf einer weichen Matte und trainieren erst mal nur aus einer sitzenden Position. Später üben wir das ganze während wir stehen oder uns bewegen. Wer die Taihenjutsu-Basis verinnerlicht hat, kann weiter auf Rasen oder auf Teer und Pflastersteinen trainieren. Es gibt im Taihenjutsu nicht nur Sprünge und Rollen. Spezielle Ninjutsu-Übungen zur Stärkung des Rückens helfen dabei, dass man ohne Schmerzen auf härteren Böden rollen kann.

Bei meinem ersten Taihenjutsu-Training hatte ich zuerst Probleme mit dem Rollen. Ich hatte große Angst bezüglich des Fallens. Diese hatte ich seit einem Ski Unfall gehabt. Nach und nach verlor ich aber meine Angst. Das lag an der Methode, wie mein Ninjutsu-Meister Taguchi mich unterrichtete. Zusätzlich entwickelte ich eine Trainingsmethode für das Taihenjutsu, die das Training noch einfacher machte. Sie beinhaltet die ausgeklügelten Fallübungen meines Meisters. Später erkannte er meine Methode an.
Es handelt sich dabei um spezielle Gymnastik, die es leicht macht, geschickt und ohne Verletzung flüchten zu können.

Taijutsu = unbewaffnetes Training

Beim Taijutsu-Training wenden wir die Übungen aus dem Taihenjutsu und Jûnan Taisô an. Es wird so trainiert, dass die Ressourcen geschaffen werden, dass man auch in echten Kampfsituationen immer noch mit Geist und Körper natürlich handlungs- und bewegungsfähig bleiben kann. Die Selbstverteidigung mit Ninjutsu ist dabei nur ein zusätzlicher Effekt.

Das Taijutsu kann man in zwei Richtungen aufteilen. Beide sind wichtig, jedoch kann man sich auch auf die eine oder die andere spezialisieren:

Beim Daken Taijutsu nutzen wir hauptsächlich waffenlose Stich-, Stoß- und Schlagtechniken. Dabei gibt es viele verschiedene Variationen und abwechslungsreiche Bewegungs- und Schrittabfolgen. Ninjutsu-Anfänger trainieren zuerst feste Bewegungsabfolgen. Je fortgeschrittener ein Schüler ist, um so freier wird auch sein Training. Die “Kunst des Knochenbrechens”  (Koppô Jutsu) ist auch ein Teil des Daken Taijutsu.

Beim Jutai Jutsu nutzen wir überwiegend die sanften Ninjutsu-Mittel. Für denjenigen, der sie in einem Ernstfall zu spüren bekommt, sind sie allerdings nicht sehr sanft. Die sanften Mittel sind unter anderem ausgeklügelte Hebel und Verknotungen und auch Würfe. Schläge und Stöße werden kaum benutzt. Und wenn eine Faust benutzt wird, bleibt sie immer offen. So sind die Hände offen und flexibel genug, um Kleidungsstücke oder Finger greifen zu können. Außerdem können wir so die Reaktionsfähigkeit für das Greifen trainieren.

Im Foto links kann man eine Ninjutsu-Hebeltechnik sehen. Beim Weiterführen der Bewegung, wird der angewinkelte Arm des Gehebelten auf den linken Arm des Hebelnden gelegt. Wird der Partner weiter gestreckt oder bewegt er sich, zieht sich der Hebel von alleine an. Die eigene rechte Hand wäre dann übrigens frei. Diese kann man für etwas anderes Nutzen. Das ist eine Spezialität des weichen, waffenlosen Ninjutsu – Jutai Jutsu.

Trainingsaufbau

Training für Anfänger

Ninjutsu-Anfänger trainieren Jûnan Taisô, Taihenjutsu und das Taijutsu. Beim Taijutsu werden vor allem die Bewegungen des Kihon Juni Ho geübt. Das sind wichtige Ninjutsu-Basis-Bewegungen, mit denen die Muskeln nach und nach gelockert, gedehnt und gekräftigt werden und der Schüler ein Gefühl für seine Körpermitte bekommt. Bei der Anwendung bewegt sich der Schüler in einem Winkel von 45 Grad  vom Trainingspartner weg. Bereits diese einfache Übung sorgt dafür, dass man sich vor einfachen Übergriffen (Fußtritte oder Fauststöße) wirksam schützen kann. Bereits beim Taguchi Ryu Ninjutsu Anfängertraining wird der Schwerpunkt auf Partnerübungen gelegt.

Nach und nach erweitern wir die Ninjutsu-Basis-Bewegungen um entsprechende Konterbewegungen und weitere Basis-Bewegungen kommen hinzu. Die Ninjutsu-Bewegungen und Ninjutsu-Techniken sind sehr effektiv. Daher legen wir einen besonderen Wert auf einen verantwortlichen Umgang miteinander. Sitzt die Basis einigermaßen, werden mehr und mehr Hebel- und Schlagkombinationen gelehrt. Dadurch steigt insgesamt die Flexibilität im Ninjutsu-Training. Hinzu kommen immer wieder einfache Henkatechniken. Das sind weiterfüherende Techniken und Variationen. Was genau gezeigt wird, kann man nicht sagen, denn das ganze Training wird individuell abgestimmt. Je nachdem wie weit die Ninjutsu-Schüler sind, werden immer wieder neue Techniken und Bewegungen unterrichtet. Im Ninjutsu-Training wird dafür gesorgt, dass die einzelnen Schüler lernen sich von Training zu Training ökonomischer zu bewegen. Die Koordination wird ständig verbessert.

Neben dem Körpertraining werden zwischendurch immer wieder mal einfache Übungen gezeigt, die die außersinnliche Wahrnehmungsfähigkeit steigern. Zudem gibt es Übungen zur Energieübertragung. Es gibt dafür keine Voraussetzungen und man muss dabei an nichts glauben, damit es funktioniert. Einfach mal mitmachen, ausprobieren und neue Erfahrungen machen reicht schon aus. Dabei zeigen sich oft spannende Ergebnisse.

Fortgeschrittenes-Training

Fortgeschrittene Ninjutsu-Schüler üben vielseitige waffenlose und auch bewaffnete Variationen. Die Bewegungen sind alle frei fließend. Der Trainingsinhalt ist flexibel. Es werden immer wieder neue Schwerpunkte gesetzt, damit bestimmte Fähigkeiten immer detaillierter trainiert werden können. Während die fortgeschrittenen Ninjutsu-Techniken und Bewegungen trainiert werden, kommen wir immer wieder zur Basis zurück und betten neue Fähigkeiten dort ein. So lernt man sich auch mit neuen Techniken immer natürlicher zu bewegen. Es gibt sehr viele Abstufungen im Training, je nachdem wie die Schüler sich entwickeln.

Es kommen intensivere Wahrnehmungsübungen hinzu. Wer sich dafür qualifiziert, kann dann auch tiefer in die spirituellen Ninjutsu-Gefilde eintauchen. Im Ninjutsu-Privatunterricht oder in kleinen Gruppen kann man spirituelle Heilung und die Magie der Ninja erlernen, z.B. das Kuji Kiri

 

Trainingszeiten und Preise im Tengu Akasha Dojo

Wöchentliche Trainingszeiten für Anfänger und Fortgeschrittene

  • Donnerstag 17-19 Uhr (bei Bedarf auch später)
  • Samstag 19-21 Uhr

Fühl dich zu einem kostenlosen Probetraining herzlich eingeladen. Bei Interesse bitte per Email vorher anmelden.

  • Weitere Trainingszeiten für Fortgeschrittene nach persönlicher Einladung
  • Termine für Privat-Training nach persönlicher Absprache

Jedes Kampfkunst-Training und jede Disziplin ist Teil der Spirituellen Krieger Ausbildung. In diesem Rahmen werden mehrere zueinander passende Kampfkünste gelehrt:

  • Taijutsu – waffenloses Ninjutsu
  • Bojutsu – Stockkampf
  • Kenjutsu – Schwertkampf
  • Taiji im Chen-Stil
  • Qigong im Chanmi-Stil (Wirbelsäulen-Qigong)
  • Philippinischer Stock- und Messerkampf (Arnis, Escrima und Kali)
  • Jeet Kune Do

Innerhalb der Ausbildung zum Spirituellen Krieger kann jeder Schüler im Rahmen der Privat-Trainings seinen eigenen Schwerpunkt festlegen, auf den er sich spezialisieren will. Bequeme Ratenzahlung der Ausbildung ist möglich.

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Reiki Gamechanger

Taguchi Ryu Ninjutsu

Bo Jutsu Nyo Ken Nyo Hen Jutsu

Zur Einführung ins Taguchi Ryu Ninjutsu

Ninjutsu ist die japanische Kampfkunst der so genannten Schattenkrieger mit einer über 1000-jährigen Tradition. Die Ninjas waren auch Spione und Kommandotrupps, fast wie militärische oder geheimdienstliche Spezialeinheiten oder Agenten heute. Dazu wurden sie oft auch als Leibwächter eingesetzt. Um ihre Aufträge auszuführen hatten sie eine gründliche und vielseitige Kampfkunstausbildung, sowohl mit als auch ohne Waffen. Aus dem Umgang mit Waffen leitet sich auch der Kampf ohne Waffen ab. Der Kampf mit Waffen und ohne Waffen wird dabei gleichermaßen von Anfang an gelehrt, weil es eine gegenseitige Verbesserung und tiefere Einsicht in die jeweiligen Techniken, Bewegungen und zugrundeliegenden Prinzipien mit sich bringt. Hinter den Ninjas, den schwarz gewandeten Schattenkriegern steckt ein philosophisch-pragmatisches Kampfkunst-System der höchsten Güte.

Das Taguchi Ryu Ninjutsu wurde vom Kampfkunstgroßmeister Ryûryû Taguchi gegründet. Taguchi-Sensei studierte seit frühester Jugend verschiedene traditionelle Kampfkünste der Samurai und Ninja, dabei brachte er es in den Stilen Shinkan Ryu und Bujinkan Ninpo Taijutsu zum Großmeister. In der Tradition des Ninjutsu schuf er in Weiterentwicklung und Verbesserung des Erlernten und Praktizierten seinen eigenen Stil, das Taguchi Ryu Ninjutsu oder mit vollem Namen „Taguchi Ryu Bo Jutsu Nyo Ken Nyo Hen Jutsu“. Der fortgeschrittenste Schüler von Taguchi-Sensei, und nach ihm selbst Höchster in der Hierarchie des Systems, ist Mark Hosak, der nach einem dreijährigen Japanaufenthalt mit täglichem Training bei Taguchi Sensei sowie der Assistenz in seinem Unterricht den Auftrag erhielt, das Taguchi Ryu Ninjutsu im Westen insbesondere in Europa zu unterrichten.

Starre Regeln, stilisierte Festlegungen/Einschränkungen wie in Samuraischulen war den Ninjas in der Regel  fremd. Sie kannten nur Effektivität als Maßstab für ihre Kampfkunst. Darin unterschieden sie sich zumindest offiziell von den Samurai. Dies ermöglicht es dem Ninjutsu bis heute mit der Zeit zu gehen und neue Herausforderungen zu meistern, statt zu erstarren oder in oberflächliche verkürzte sportliche Gefilde abzugleiten. Schließlich ist heute nicht mehr das Schwert die dominierende Waffe im Kampf, sondern die Schusswaffe.

Eine moderne Selbstverteidigung findet deshalb heute teilweise unter anderen Bedingungen und in anderen Verhältnissen statt als zu Zeiten des japanischen Mittelalters. Dem trägt das Ninjutsu ganz traditionell Rechnung, indem es Techniken an neue Erfordernisse anpasst und auftretende Lücken füllt. So wurde das Ninjutsu um Techniken, Erkenntnisse und Praktiken aus den Bereichen Kali/Escrima/Arnis und Jeet Kune Do erweitert, die  ab der Mittelstufe harmonisch als Gendai-Techniken in die Ausbildungs- und Vergabeordnung für Kyu- und Dan-Grade eingearbeitet sind, ohne die traditionellen und bewährten Wurzeln des Ninjutsu zu vernachlässigen.

Alle Techniken, sowohl die klassischen als auch die Gendai-Techniken, bauen auf weichen Bewegungen auf. Die Kraft der Techniken kommt dabei nicht aus den Muskeln, sondern resultiert aus dem taktilen Erkennen der Absicht des Gegners durch Sensitivität und dem Einbringen der Lebensenergie = Ki. Eingänge in weiterführende Techniken als Grundlage bilden die Basis für natürliche Bewegungen. Die Einheit und Entwicklung von Körper und Geist, die Einheit von Körper und Waffe sind das Ziel dieser ganzheitlichen Kampfkunst.

Die nachfolgend dargestellte Ausbildungs- und Vergabeordnung für 9 Kyu-Grade (Schülergrade) bis zum 1. Dan im Taguchi Ryu Ninjutsu dient dazu den Schüler zunächst systematisch in das Ninjutsu einzuführen und ihn bis zum 5. Kyu zum „einsatzfähigen Kämpfer/Agenten“, einem Genin, zu machen und ihm die Fähigkeit zu vermitteln sich gegen Angriffe aller Art verteidigen zu können. Grundlage dafür ist zunächst das Grundlagenseminar das mit dem 9. Kyu abschließt und dazu befähigt am eigentlichen Ninjutsu-Unterricht teilzunehmen. Bis zum 5. Kyu ist die Ausbildung systematisiert und standardisiert, unter anderem auch durch Kihon Juni Ho die 12 Grundtechniken des Tai-Jutsu, des waffenlosen Kampfes. Mit dem 5. Kyu, ab dem ein blauer Gürtel getragen wird, beginnt eine freiere individuellere Weiterbildung, man kann fast sagen ein Studium des Ninjutsu bei dem vermehrt, nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch die Reife eine Rolle spielt und das bis hin zum 1. Dan, dem schwarzen Gürtel, der zugleich zum Ninjustu-Lehrer befähigt. Mit dem 1. Dan ist zugleich die nötige Reife für das höhere, meisterliche Ninjutsu, der Kampfkunst als Lebensweg verbunden, es gibt 10 Dan-Grade. Ein Großmeister kann einen Rot-Weiß-Gurt tragen.

 

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Ninjutsu Graduierungen im Tengu Akasha Dojo

Graduierungssystem

Das Graduierungssystem des Taguchi Ryu Ninjutsu besteht aus 9 Schülergraden = Kyu-Grade und 10 Meistergraden = Dan-Grade. Im Grundlagenseminar wird der weiße Gürtel getragen, vom 9. bis 6. Kyu in der Mittelstufe wird ein grüner Gürtel getragen und vom 5. bis 1. Kyu der Oberstufe ein blauer Gürtel. Die Dan-Grade sind am schwarzen Gürtel erkennbar und ein Großmeister kann einen Rot-Weiß-Gurt tragen.

Weitere Ausbildungsgänge im Tengu Akasha Dojo

Neben dem Taguchi Ryu Ninjutsu als Ganzes ist es möglich nach Interesse, Neigung und Fähigkeit auch nur Teilbereiche des Taguchi Ryu Ninjutsu zu erlernen, oder gar eine Powerausbildung zum Spirituellen Krieger zu absolvieren. Folgende Teilausbildungsgänge werden neben der kompletten Taguchi Ryu Ninjutsu Kampfkunstausbildung noch angeboten:

Nyo Kenjutsu
Voraussetzung 9. Kyu im Ninjutsu, dann nur noch Schwert, Kurzschwert und Niten sowie waffenlos gegen Schwert.

Taguchi Ryu Bo-Jutsu
Voraussetzung 9. Kyu im Ninjutsu, dann nur Enbo-Jutsu und die Schwerttechniken bis zum 6. Kyu Ninjutsu sowie Mikken aus dem 5. Kyu, dazu noch waffenlos gegen Langstöcke.

Hanbo-Jutsu
Voraussetzung 7. Kyu Ninjutsu, dann nur noch Hanbo und waffenlos gegen Hanbo.

Tanto-Jutsu
Voraussetzung 7. Kyu Ninjutsu, dann nur noch Tanto und waffenlos gegen Tanto.

Spiritueller Krieger
In diesem Ausbildungsgang lernt der Schüler im Intensivunterricht nicht nur das komplette Kampfkunstprogramm des Taguchi Ryu Ninjutsu wie beim normalen Ninjutsu Training, sondern er erhält von Anfang an auch eine Einweihung in die spirituellen, heilerischen und esoterischen Bereiche die mit dem Ninjutsu verbunden sind.

Graduierung der Spiritueller Krieger Ausbildung

1. Shoden

2. Chuden

3. Okuden

4. Oku-okuden

5. Shinpiden

Weitere Infos hier!

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Ninja Disziplinen

Hier eine (wahrscheinlich unvollständige) Liste der Disziplinen, die ein Ninja im Laufe seines Lebens meistern kann:

  • Taijutsu = waffenlose Kampfkünste (Daken Taijutsu = Schläge und Stöße, Jutaijutsu = Hebel, Würfe und Würgegriffe)
  • Kenjutsu = Schwertkampfkunst (Katana = japanische Klinge, Wakizashi = Kurzschwert, Niten = Zweischwertschule)
  • Iaijutsu = Kunst des Schwertziehens
  • Bojutsu = Stockkampfkunst mit langem und kurzem Stock (Hanbo Jutsu)
  • Tanto Jutsu = Messerkampfkunst
  • Junan Taiso = spezielle Gymnastik
  • Taihenjutsu = Sprünge, Rollen, Fallschule
  • Shuriken Jutsu = Klingen und Wurfstern-Werfen
  • Kusari = kurze Kette
  • Kama = Sichel
  • Yari = Lanze
  • Naginata = Hellebarde
  • Tessen = Fächer
  • Yawarabo = Taschenstock
  • Tonfa = taktischer Schlagstock
  • Sojutsu = Speer
  • Die Kunst des Bogenschießen
  • Reitkunst
  • Kyoketsu Shoge = Klinge und Seil
  • Kaijutsu = Umgang mit Feuer und Sprengstoffen
  • Kuji Kiri = Ninja-Magie = Energiearbeit mit Mudras und Mantras
  • Meiso = Meditation
  • Shinpi = Mystik
  • Mikkyo = Geheimwissen
  • Teppo = Feuerwaffen
  • Fukiya = Blasrohr
  • Heiho = Kampfstrategien

Die Ninja Disziplinen sind weitenteils Teil der Ausbildung zum Spirituellen Krieger

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Team Mark und Eileen 2. Grad Shingon Reiki 1. Grad Shingon Reiki Shingon Wochen 2021 Reiki Gamechanger

9. Kyu – Grüner Gürtel = Grundlagenseminar

Um eine Kampfkunst zu erlernen, ist es erforderlich ihre elementarsten Grundlagen am Stück zu erlernen. Diese sind hier im Grundlagenseminar zusammengefasst. Dieses Seminar, das mit der ersten Graduierung, dem 9. Kyu, abschließt und dazu berechtigt den grünen Gürtel zur Trainingskleidung zu tragen, ist Voraussetzung um am regulären Ninjutsu-Training teilnehmen zu können. Das Grundlagenseminar findet entweder an einem Wochenende statt oder über 12 Trainingseinheiten = Doppelstunden in mindestens wöchentlicher Folge.

I. Tai-Jutsu = Waffenlose Selbstverteidigung

A) Ju Tai Jutsu = Weiche Techniken

1. Grundlagen ohne Partner

  • Grundstellung = Shizen
  • Grundbewegungen Yoko Aruki vorn über nach links und rechts sowie hinten rüber nach links und rechts
  • Zentraler Fauststoß (Tsuki) aus Shizen (rechts und links)
  • Doko no Kamae (rechts) Jodan und Chudan
  • Lotusblüte öffnen in Verbindung mit Yoko Aruki (3 Gesichter)
  • Ichi Monji no Kamae

2. Fauststoßabwehr mit Yoko Aruki (aus Kihon Juni Ho – den 12 Grundtechniken des Tai-Jutsu)

  • A greift aus Shizen und Doko no Kamae mit zentralem Fauststoß rechts Jodan und Chudan an —> V weicht nach links mit Yoko Aruki vorn und hinten (schneller da kein Zwischenschritt) rüber aus, dabei Lotusblüte öffnen + Ude Gatame – dto. analog nach links bei Fauststoß links – Abschlusstechnik Uraken Uchi

3. Befreiung aus einhändiger Handgelenksumklammerung parallel und diagonal

4. Schwertabwehr

  • A Shomen —> V macht Yoko Aruki nach links – 45 Grad drehen rein und Ude Gatame sowie eine weitere Abwehr/Entwaffnung aus Yoko Aruki nach rechts raus

B) Daken Tai Jutsu = Harte Techniken

1. Grundlagen ohne Partner

  • Aus Shizen 45 Grad nach links und rechts ausweichen in Ichi Monji
  • Aus Shizen mit Keil – beide Hände ineinander und Daumen zeigen aneinander nach vorn mit Schritt nach vorne und nach hinten gehen

2. Fauststoßabwehr außen raus – Ichi Monji Abwehr (aus Kihon Juni Ho)

  • A greift aus Shizen oder Doko no Kamae mit Fauststoß (Tsuki) rechts an —> V weicht 45 Grad in Ichi Monji nach links hinten aus und kontrolliert mit rechts (Handfläche oben), dann Durchgehschritt links und Handschlag rechts an A’s linke Kopf und Halsseite (Oberarm vor Kehlkopf und Handgelenk abgewinkelt an Schläfe) – Beendigung Kopffassen mit rechts u. Ellbogenstoß zur Schläfe mit links

3. Fauststoßabwehr innen rein – Keilabwehr (aus Kihon Juni Ho)

  • A Fauststoß Jodan links oder rechts —> V mit Keil innen rein je nach Situation nach vorn oder zurück, Ferse greifen und auf oberhalb Knie drücken – Ansatz zu Fußrisswurf

4. Abwehr von ein- und beidhändigem Würgeansatz sowie Versuch in die Kleidung zu greifen

  • Von vorn – mit Keil

5. Budo Tai-Jutsu Grunddrill

  • Gegen Fauststoß Jodan rechts aus Doko no Kamae – V links und rechts raus 45 Grad in Ichi Monji mit Jodan Uke – Gegenangriff mit Durchgehschritt und Kiten Ken (Gewinkelter Handkantenschlag zur Schläfe), bei rechts raus auch Shuto Uchi = Handkantenschlag von innen zur Halsseite


C) Daken und Ju Tai Jutsu verbinden und flexibel anwenden

  • A Fauststoß Jodan rechts —> V aus Shizen bei Lotusblüte öffnen je nach Kontakt Yoko Aruki nach links mit rechtem Fuß hinten rüber weiter wie A 2 oder mit Keil innen rein rechter Fuß zurück weiter wie B 3

 

Anmerkung:

Die Henkas – Abschlusstechniken/Weiterführungen bei A 2 und B 2 stammen streng genommen aus dem Koppo-Jutsu, dem fortgeschritteneren weichen Knochenbrechen.

II. Nyo Ken-Jutsu = Schwertkampf

A) Suburi = Grundschule ohne Partner

1. Grundlagen/Vorübungen/Kamae

  • Unterschied von Katana zu (anderen) Ninja-Schwertern
  • Schwerthaltung, Hieb- und Schnitttechnik, Dai Jodan no Kamae, Kongo no Kamae, Seigan no Kamae

2. Shomen

  • Gerader Schnitt von oben mit Durchgehschritt – aus Dai Jodan no Kamae

3. Tsuki Chudan

  • Stich zum Solar Plexus – gedreht aus Kongo no Kamae und Seigan no Kamae

4. Abwehrtechnik Jodan Uke

  • Obere Abwehr/oberes Abgleiten-Lassen mit Yoko Aruki nach links und rechts

5. Shinobi-Iai

  • Schwertziehen vertikal mit Schnitt von oben einhändig, gerade nach vorn und 45 Grad nach links, hinten anschließend Chiburi = Blutabschlagen und Noto = Schwert in Saya zurückstecken


B) Kumi Tachi = Partnerübungen

1. Fortlaufender Drill mit Shomen

  • A Shomen aus Dai Jodan No Kamae —> V geht aus Kongo No Kamae in Dai Jodan no Kamae zurück und macht selber Shomen worauf A wieder zurückgeht usw.

2. Abwehr und Konter gegen Shomen

  • Links und rechts raus mit Jodan Uke aus Seigan no Kame oder Kongo No Kamae – Gegenangriff nach Füße drehen vor mit Shomen auf den Kopf, oder zurück und Shomen auf Schwert/Waffenhände und Rüstungsschneiden nach hinten durch und Shomen von hinten

3. Ma Ai

  • Abstand halten bei Berührung der Klingen in Seigan No Kamae, gerade und frei

4. Klebende Klinge drehen

5. Abwehr Tsuki Chudan aus Ma Ai

  • Yoko Aruki nach rechts hinten rüber mit Chudan Uke – klebende Klinge, nach hinten durch mit Rüstungsschneiden und Shomen von hinten

6. Anwendung Shinobi-Iai

  • Vertikales Schwertziehen 45 Grad nach links zurück und Schnitt auf Schwert oder Waffenhand mit anschließendem Rüstungsschneiden und Shomen von hinten


III. Enbo-Jutsu = Stockkampf im Affenstil – Yonshaku-Bo

1. Grundlagen/Vorübungen/Kamae

  • Sanpo Zou, Hira No Kamae und Chudan No Kamae, Schwert und Stoßhaltung

2. 20 Grundtechniken

  • Aus Hira No Kamae im weiblichen Dreieck in Stoßmittelhaltung und mit Durchgleiten lassen in Stoßlängshaltung

3. Die 20 Grundtechniken in beiden Versionen mit Partner

  • Imaginärer Dritter in der Mitte wird geschlagen (Stöcke treffen sich)

4. Erste Umgriffform mit und ohne Partner

5. Gegen Überraschungsangriffe

6. 4er Spezialdrill mit und ohne Vertikal-BokuBo

7. Klebender Stock – Grundübung drehen

8. Befreiung gegen einhändiges Stockgreifen vorne durch Gegner

9. Aus Hira no Kamae gegen Fauststoß und Tanto-Tsuki

  • Links + rechts raus Block/Stoß – Mittelhaltung, Längsstoß in Rippen oder zum Knie, umgreifen mit durchgleiten lassen Schlag von oben in Schwerthaltung

IV. Tanto-Jutsu = Messerkampf

1. Grundlagen/Vorübungen/Kamae

  • Shizen (Tanto verdeckt), Chudan und Dai Chudan No Kamae, Doko No Kamae, Tsuki Jodan und Chudan (Stich) aus diesen Kamae, Trageweise sowie schräge Schnittübung r + l

2. 22 Grundschnitte aus Shizen und den anderen Kamae, solo und am Partner andeuten

3. Abwehr Tsuki Jodan und Chudan aus allen Kamae

  • V immer aus Shizen mit 45 Grad links und rechts raus in Ichi Monji Schnitt mit Block/Schnitt über Waffenhand des A und rein zum Gegenangriff mit Durchgehschritt bei links raus Tsuki in Kiba Dachi, bei rechts raus Diagonalschnitt von außen oder innen mit passendem Schritt

4. Gegen Umfassen des Waffenhandgelenks parallel und diagonal

 

 


8. Kyu – Grüner Gürtel

I. Tai-Jutsu

A) Ju Tai Jutsu

1. Kihon Juni Ho = 12 Grundtechniken des Tai-Jutsu Grundtechniken 1 – 3

  • 1. Grundtechnik – gegen Fauststoß mit rechts: Yoko Aruki und z.B. Meguri-Gata o. Oni-Kudaki als Henka
  • 2. Grundtechnik – gegen Kleidungsgreifen mit rechts: Mit links ranpressen hinter Greifhand, Schocken mit rechts zum Gesicht und mit Schockhand oben drüber in Bizepsrille – Hebeln usw.
  • 3. Grundtechnik – gegen Kleidungsgreifen mit rechts: Ranpressen hinter Greifhand und oben rüber in Kleinfingerpartie gehen, dabei Ellbogen nach vorn klappen – Hebeln usw.
  • Techniken jeweils mit einfacher Henka, je nachdem wie weit Fallschule beherrscht wird oder schon trainierbar war

2. Mindestens 2 weitere Abwehren

  • Gegen Schwertangriff Shomen, eine davon nach beiden Seiten raus

3. Abwehr gerader Stampftritt Chudan

  • Mit Yoko Aruki und Kakto sowie einfacher Henka – links und rechts raus

4. Gegen weggenommene Klinge mit dem Schwert

5. Taihenjutsu = Fallsschule

  • Fallen und Rollen seitlich sowie rückwärts (Hilfsweise auch Ukemi Waza = einfache Fallschule – Yoko Ukemi und Ushiro Ukemi mit und ohne abrollen)

B) Daken Tai Jutsu

1. Kihon Juni Ho = 12 Grundtechniken des Tai-Jutsu Grundtechniken 1 – 3

  • 1. Grundtechnik – gegen Fauststoß mit 45 Grad in Ichi Monji außen raus – Henka Armbrecher und Fußrisswurf
  • 2. Grundtechnik – gegen Fauststoß Keil innen rein – Henka Fußrisswurf
  • 3. Grundtechnik – Konter mit eingedrehtem Ushiro Geri gegen Gegenangriff aus Budo Tai-Jutsu Grunddrill
  • Techniken jeweils mit einfacher Henka, je nachdem wie weit Fallschule beherrscht wird oder schon trainierbar war

2. Budo Tai-Jutsu Drill

  • Gerader Stampftritt Chudan mit Anwendung in einen Faustangriff reingehen aus Hicho No Kamae und Abwehr gegen geraden Stampftritt Chudan mit Gedan Uke 45 Grad links und rechts raus mit Gegenangriff Kiten Ken sowie Kakto und Kiten Ken

 

II. Nyo Ken-Jutsu

A) Suburi

1. Naname Giri

  • Diagonaler Schnitt von oben, von rechts und links jeweils aus Dai Jodan no Kamae mit Durchgehschritt

2. Tsuki Jodan gedreht aus Kongo No Kamae und Seigan No Kamae

B) Kumi Tachi

1. Taihen Gaeshi Giri mit Shomen und Jodan Uke

2. Weitere Abwehr gegen Shomen aus Dai Jodan Kamae

  • V aus Kongo no Kamae Yoko Aruki vorn über nach links o. rechts Schwert bleibt in Seigan-Haltung – 45 Grad Drehung und Tsuki Jodan mit Schritt nach vorn

3. Abwehr und Konter gegen Naname Giri

  • Links und rechts mit gegenläufigem Jodan Uke und Yoko Aruki weiter reindrehen auf A zu nach vorn gehen und Naname Giri oder Shomen oder zurückgehen mit Shomen auf Waffenhand oder Schwert, dann Rüstungsschneiden nach hinten durch und Shomen von hinten

4. Weitere Abwehr und Konter gegen Naname Giri

  • V geht aus Seigan oder Kongo no Kamae gleichläufig mit vorwärts Yoko Aruki und Jodan Uke als Schnitt über Waffenhände nach vorn und Shomen von hinten

5. Weggenommene Klinge aus Ma Ai (Tsuki Jodan)

III. Enbo-Jutsu – Yonshaku-Bo = ca. 1,30 m langer Stab

1. Die 20 Grundtechniken im weiblichen gegen das männliche Dreieck

2. Umgrifformen 2 und 3 mit und ohne Partner

3. Umklappen und Pressentwaffnung bei Mittelhaltung

4. Umklappen in Stoßlängs- und Schwerthaltung bei starken Schlägen

5. Die 20 Grundtechniken im weiblichen Dreieck gegen Hanbo im männlichen Dreieck

6. Gegen Weggenommene Klinge mit dem Schwert

7. Gegen beidhändiges in die Jacke greifen

IV. Hanbo-Jutsu = 91 cm langer Stock

1. Die 20 Grundtechniken in Mittel- und Stoßlängshaltung sowie in Schwert/Schlaghaltung

  • Mit und ohne Umgreifen im weiblichen Dreieck, mit und ohne Partner

2. 4er-Spezialdrill in Stoßlängshaltung im weiblichen Dreieck

3. Gegen rechten Fauststoß + Tanto-Tsuki

  • Links raus Stoß/Block Mittelhaltung Längsstoß Rippen + Ude Gatame

4. Gegen Fauststoßkombination innen rein mit Sideblock

5. Gegen geraden Fußtritt mit rechts

  • Rechts raus Block/Stoß in Mittelhaltung, Längsstoß vor Stirn rausdrehen, dabei Umgriff in Schwerthaltung und Shomen

6. Gegen beidhändiges Würgen von vorn

7. Gegen weggenommene Klinge mit dem Schwert

8. Gegen die 22 Tantoschnitte mit Hanbo im männlichen Dreieck

  • In Mittel- und Stoßlängshaltung


V. Gendai Bo-Jutsu = Moderner Stockkampf – Tanbo

1. Grundlagen

  • Schlagtechnik, Twirling, Handhabung, Grundstellung = Shizen, Ausgangstellung = Hasso No Kamae rechts und Kampfstellung = Chudan No Kamae

2. Die 20 Grundtechniken Solo und mit Partner im weiblichen und männlichen Dreieck

3. Gegen diagonales Stockgreifen durch unbewaffneten Gegner

  • Beide Befreiungsarten

4. Gegen umfassen des Waffenhandgelenks – parallel und diagonal

VI. Tanto-Jutsu

1. Gegen Tanto-Angriff 1 und Naname Giri von rechts

  • Aus Shizen V in Ju Monji rechts vor oder links zurück, Tanto vorn Faust dahinter über Kreuz – Cut/Check/Stich unter die Achsel – linke Hand zieht Handgelenk und mit Tanto Hebelwurf unter der Achsel

2. Gegen Tanto-Angriff 2 und Naname Giri von rechts

  • Doppelblock nach vorn – mit Links auf Ellbogen und Cut/Hakenstich Chudan

3. Keilangriff in Angriff und Verteidigung

4. Gegen weggenommene Klinge mit dem Schwert

  • Sowohl in Normalhaltung als auch in Ura-Griff

5. Budo Tai-Jutsu

  • Die 9 Angriffswinkel am Partner andeuten – aus Shizen mit Diagonalschnitt beginnen und Tsuki Chudan enden – aus Doko No Kamae mit Tsuki Jodan beginnen

 


7. Kyu – Grüner Gürtel

I. Tai-Jutsu

A) Ju Tai Jutsu

1. Kihon Juni Ho Grundtechniken 4 – 6

  • 4. Grundtechnik – gegen beidhändiges und beiderseitiges Jacke fassen
  • 5. Grundtechnik – gegen paralleles Handgelenkgreifen
  • 6. Grundtechnik – gegen Kleidungsgreifen und mit der anderen Hand schlagen
  • Techniken jeweils mit einfacher Henka, je nachdem wie weit Fallschule beherrscht wird oder schon trainierbar war

2. Taihenjutsu

  • Fallen/Rollen seitlich und rückwärts und soweit möglich vorwärts (Hilfsweise Ukemi möglich)

3. Gegner am Schwertziehen hindern

B) Daken Tai Jutsu

1. Kihon Juni Ho Grundtechniken 4 – 6

  • 4. Grundtechnik – Fortlaufender Budo Tai-Jutsu Drill mit Jodan Uke – Daumenfaust (Junbi-Tsuki) und Gewichtsverlagerung gegen 2 normale zentrale Faustangriffe Jodan in Folge rechts und links
  • 5. Grundtechnik – gegen einhändiges in die Jacke greifen
  • 6. Grundtechnik – gegen einhändiges Jacke greifen und mit der anderen Hand schlagen
  • Techniken jeweils mit einfacher Henka, je nach dem wie weit Fallschule beherrscht wird oder schon trainierbar war

C) Gendai  Tai Jutsu = Moderne waffenlose Selbstverteidigung

1. Prinzip über den Daumen befreien

  • Gegen ein- u. beidseitiges Handgelenkfassen, beidhändiges Unterarm/Handgelenkgreifen sowie Würgen von vorn u. hinten

2. Gegen unterlaufen/Beine greifen

  • Silat-Faltschritt mit links nach rechts hinten rüber aufnehmen und den rechten Ellbogen ins Genick

3. Waffenloser Grunddrill analog Buttpasing

  • Zweierkontakt mit Handflächenstoß und zentralem Fauststoß

II. Nyo Ken-Jutsu

A) Suburi

1. Grundlagen/Vorübungen/Kamae:

  • Jodan no Kamae

2. Shinobi-Iai

  • Schwertziehen seitlich Jodan – Seigan einnehmen – Chiburi und Noto

3. Tsuki Jodan und Chudan mit Verlängerung

4. Yokomen Chudan

  • = Seitlicher Schnitt mittlere Angriffstufe, rechts aus Dai Jodan No Kamae – Durchgehschritt

5. Kiri Age

  • = Diagonalschnitt von unten nach oben, rechts Dai Jodan No Kamae – mit Durchgehschritt

6. Yokomen Chudan links und Kiri Age von links aus Jodan no Kamae –

  • Jeweils mit Durchgehschritt

B) Kumi Tachi

1. Abwehr von Yokomen Chudan links und rechts

2. Abwehr von Kiri Age links und rechts

3. Erfolgreicher Angriff mit Rüstungsschneiden

4. Bei klebender Klinge drehen

  • Von unten schneiden

5. Shinobi-Iai in Anwendung

  • Seitliches Schwert ziehen und Shomen
  • Gegner am Schwert ziehen hindern

III. Enbo-Jutsu – Yonshaku-Bo und Rokushaku-Bo = 1,82 m Stab

A) Yonshaku-Bo

1. Umgriffform 6

  • Mit und ohne Partner
  • Umgrifform 6 auskontern mit ausweichen und Schlag von unten auf Hand, sowie Stich zum Fuß

2. Alle bisherigen Schwertangriffe abwehren und am Schwertziehen hindern

3. Umsteckdrill

B) Rokushaku-Bo

1. Die 20 Grundschläge in Mittel- und Stoßlängshaltung im weiblichen Dreieck

  • Mit und ohne Partner

2. Die 20 Grundtechniken mit Partner im weiblichen Dreieck

  • Gegen YonShakuBo im männlichen Dreieck

3. Umgriffform 6 mit und ohne Partner

4. Klebender Stock drehen

5. 4er-Spezialdrill

  • Mit und ohne Vertikal-BokuBo in Stoßlängs- und Stoßmittelhaltung

6. Horizontal-BokuBo und Drill mit Vertikal-BokuBo verbinden

7. Horizontal-BokuBo aus klebender Stock drehen

8. Hinter Stock stehen und Angriffe mit oberem oder unterem Teil abwehren

  • Dabei Stock hin und her werfen

IV. Hanbo-Jutsu

1. Die 20 Grundtechniken weibliches gegen männliches Dreieck

2. Spannschlag Solo

  • mit Yoko Aruki und 45 Grad in Ichi Monji, jeweils links und rechts raus mit Ichi Monji auch gerade nach vorn aus Hira No Kamae

3. Spannschlag in Anwendung mit Folgetechniken

  • Gegen Hanbo-Angriffe 1 und 2

4. Spannschlag gegen

  • Fauststoß
  • Tantoangriffe 1, 2
  • Tsuki
  • Geraden Fußtritt
  • Shomen mit Schwert

5. Mit 45 Grad nach links hinten

  • In Ichi Monji und Yoko Aruki mit Spannschlag und Gegenangriff Längsstoß etc., gegen Schwertangriffe Tsuki und Shomen

6. Spannschlag nach vorn, um am Schwertziehen zu hindern


V. Gendai Bo-Jutsu – Tanbo = 60 bis 70 cm langer Stock

1. Gendai System der 5 Angriffswinkel (lange Distanz)

  • Die 5 Grundtechniken mit Verzierung – Solo und Andeuten am Partner sowie mit Partner aus der Distanz mit Durchgehschritt – imaginärer Dritter in der Mitte
  • Im Laufen mit Durchgehschritt – Solo und mit Partner
  • Im männlichen Dreieckeck und mit Wendung – Solo und mit Partner (mit stilisierter Stockgriffabwehr)
  • Im weiblichen Dreieck – Solo und mit Partner
  • Im Step Solo und mit Partner aus Kampfstellung

2. Schlagblocktechnik gegen die 5 Angriffswinkel

  • Mit Verziehung in der mittleren Distanz – schulmäßig, Stockspitze oben und unten sowie Roofblock gegen 1 und 2 – jeweils mit mindestens einem Gegenangriff

3. Taihen Gaeshi Uchi mit 1

  • Roofblock/Jodan Uke
  • 1 als Fortlaufender Drill

4. Fortlaufender Nahdistanzdrill Knaufschlag 1 und Nagashi Uke – Buttpasing

5. Gegen Unterlaufen durch Unbewaffneten

  • Silat-Faltschritt nach rechts hinten rüber + Knauf in’s Genick

6. Tanbo 5 gegen Tanto 5 im Step (lange Distanz)

VI. Tanto-Jutsu

1. V in Ura-Griff gegen Naname Giri in Normalgriff und Naname Tsuki in Ura beide von rechts jeweils

  • Cut-Check-Stich von links in Halsseite und Kaiten Nage = Schleuderwurf sowie Stich von oben wenn A vor V liegt – Kaiten Nage, nur soweit Rollen nach vorn schon beherrscht wird – sonst nur Ansatz

2. Am Schwert ziehen hindern

3. Gegen diagonales greifen der Messerhand und Schlagen mit der anderen Hand

4. Gendai Tanto-Jutsu = Moderner Messerkampf

  • Gendai-System der 5 Angriffwinkel aus Kampfstellung am Partner andeuten – Tanto in Normalhaltung
  • Solo und mit Partner im Step und mit Wendung (lange Distanz)

 


6. Kyu – Grüner Gürtel

I. Tai-Jutsu

A) Ju Tai Jutsu und Daken Tai Jutsu

1. Kihon Juni Ho

  • Alle 12 Grundtechniken, 6 aus Ju Tai-Jutsu und 6 aus Daken Tai Jutsu komplett mit Henka und Abwehr auskontern durch abrollen des A bei Ju Tai Jutsu und wo möglich bei Daken Tai Jutsu

2. Taihenjutsu

  • Fallen/Rollen seitlich und rückwärts sowie vorwärts rollen

B) Gendai Tai Jutsu

1. Kusari-Tsuki Programm (Kettenfauststoß/Chainhand-Programm)

2. Fortlaufender Drill

  • Zweierkontakt, mit Einbauen von Schwingerabwehr, Uppercutabwehr, Kote Gaeshi

 

II. Nyo Ken-Jutsu

A) Suburi

1. Yokomen Jodan von rechts aus Dai Jodan Kamae

  • Mit Durchgehschritt und aus Jodan Kamae mit Gleitschritt

2. Yokomen Jodan von links aus Jodan Kamae mit Durchgehschritt

3. Yokomen Gedan links und rechts

  • Jeweils aus Waki Kamae links und rechts mit Durchgehschritt

B) Kumi Tachi

1. Yokomen Jodan links und rechts abwehren mit Gegenangriff

2. Yokomen Gedan links und rechts abwehren mit Gegenangriff

3. Erfolgreichen Angriff abwehren

4. Klebende Klinge drehen und von unten schneiden sowie selbiges abwehren

5. Fortlaufender Drill

  • Beide aus Jodan Kamae mit Shomen und bei Klingenberührung anhalten und zurück

III. Enbo-Jutsu – Yonshaku-Bo und Rokushaku-Bo

A) Yonshaku-Bo

1. Typischer Affenstockdrill

2. Schwertangriffe Yokomen Jodan und Gedan abwehren und Gegenangriff

B) Rokushaku-Bo

1. Typischer Kriegermönchsdrill mit 2 Abschlussvarianten

2. Prinzip gegen Schwertangriffe


IV. Hanbo-Jutsu

1. Die 20 Grundschläge in Stoßlängshaltung mit von hinten holen

2. 4er-Spezialdrill mit von hinten holen

3. Hanbo-Umgriffform, dazu mit Erweiterung

  • Stich – durchgleiten lassen und Schlag einhändig von oben

4. Anwendungsdrills der Hanbo-Umgrifform

  • Mit Henkas gegen Hanboangriffe 1 und 2

5. Hanbo gegen YonshakuBo

  • Sticky-Stick umklappen
  • Pressentwaffnung in Mittel- und gegen Rokushakubo in Längshaltung


V. Gendai Bo-Jutsu – Tanbo

1. Die 5 Grundtechniken im Rundlauf

  • Solo und mit Partner (lange Distanz)

2. Handverstärkte Blocks gegen die 5 Grundtechniken – schulmäßig

  • Stockspitze oben und unten (mittlere Distanz) – jeweils mit Gegenangriff

3. Handverstärkte Blocks gegen die 5 Grundtechniken mit reingehen in die Nahdistanz

  • Block auf Waffenhand u. Gegenangriff z.B. Butt auf Waffenhand auch mit waffenloser Handtechnik, Knauf mit wieder rausgehen etc.

4. Fortlaufender Handschlagdrill in der langen Distanz

5. Kleine Schlangenentwaffnung nach Block

  • In der mittleren Distanz auf alle 5 Gendai-Grundangriffe

6. Achterwirbel Solo im Step und nach allen Seiten

VI. Tanto-Jutsu

1. Taguchi Tanto-Tsuk – Grundbewegung 1 ohne Partner

  • Aus Shizen (Tanto verdeckt) Lotusblüte öffnen bis Körpershillouette, dabei zeigt linke Handfläche nach vorn – Schere auf – Schere wieder zu Ju Monji mit rechts, Schritt nach vorn und Stich/Schnitt 2 nach vorn bis Körpershillouette

2. Variante von Grundbewegung 1 ohne Partner

  • In Verbindung mit Yoko Aruki nach links vorn und hinten rüber – mit Stichschnitt 2 aber auch mit Stichschnitt 1 nach vorn

3. Anwendung von Grundbewegung 1

  • Mit Yoko Aruki gegen Angriff mit engem Stichschnitt 2 (1.) – links raus

4. Anwendung von Grundbewegung 1 gegen Angriff mit engem Stichschnitt 1

  • Yoko Aruki hinten rüber rechts raus Schnitt über Waffenhand nach oben und Shomen über Gesicht und Bauch runter dann seitlich raus usw.

5. Taguchi-Drill gegen Stich/Schnittangriff Chudan von links

  • V mit Yoko nach links hinten rüber öffnen usw.

6. Gendai Tanto-Jutsu

  • Die 5 Grundtechniken in Ura-Griff am Partner andeuten
  • Cut-Check-Stich gegen die 5 Grundangriffe aus Kampfstellung (mittlere Distanz) Normal- und Ura-Griff
  • Cut-Check-Stich mit reingehen und auf die Waffenhand schneiden gegen die 5 Grundangriffe mit Tanbo, jeweils aus Kampfstellung in Normal- und Ura-Grif

VI. Kusari Fundo = Kurze Kette

1. Griff – Katate

2. Grundübungen aus Shizen

 

  • Einhändiger Katate-Griff rechts unteres Rad mit Yoko Aruki nach links dto. analog bei Haltung links mit Yoko Aruki nach rechts sowie bei Rechtshaltung nach hinten links 45 Grad in Ichi Monji und oberes Rad

3. Anwendung der Grundübung

  • Mit Yoko Aruki gegen Fauststoß von rechts und von links

4. Erweiterung zu 3. gegen Fauststoß

  • Rechts reingehen Pulsfühlen, Kote Gaeshi mit Horizontalschlag zu Rippen oder Ellbogen des A

5. Gegen Tsuki

  • Mit 45 Grad nach links hinten in Ichi Monji ausweichen und oberes Rad auf Angriffshand schlagen, dann rechts hängend abwarten bei weiterem Angriff runter gehen und auf Fuß schlagen

6. Auffangen nach Rad, Achter usw. – Fanghand in Omote

7. Gegen Shomen mit Schwert

  • Sowohl mit Yoko Aruki als auch Ichi Monji vertikaler Rundschlag über Hände und Kopf – diverse Schlagwinkel und Schleudertsuki sind möglich dto. gegen Tsuki Chudan und Jodan

8. Gegen Umfassen des Waffenhandgelenks parallel und diagonal


VII. Seminarteilnahme

Für die Vergabe des 6. Kyu ist hier spätestens die Teilnahme an einem vertiefenden Seminar in den Grundlagen des Junan Taiso = Gymnastik, Taihenjutsu = Fallschule des Taguchi Ryu Ninjutsu und Tai-Jutsu Kihon Juni Ho erforderlich. Zusätzlich wird ein 2-tägiges ESCRIMA-Grundlagenseminar bis 7. oder 6. Kyu empfohlen.

 


5. Kyu – Blauer Gürtel – Genin

I. Tai-Jutsu

1. Koppo-Jutsu = Weiches Knochenbrechen – Grunddrill

2. Anwendung Koppo-Jutsu gegen Tanto-Tsuki – Drill

3. Prinzip waffenlos gegen Langstöcke und Hanbo

4. Gegen Würgen

  • Von vorn und hinten
  • Einarmige Halsumklammerung von hinten
  • Gegen Schwitzkasten und Schwitzkastenansatz
  • Sowie Körperumklammerungen von vorn und hinten mit u. ohne Armeinschluß

5. Gendai Tai-Jutsu:

  • Zweierkontakt mit Ellbogenpasing und Kniebeendigung, Stoß zum Bauch und Uraken – Angriff/Abwehr
  • Dreierkontakt mit Handkante im Step und mit Wendung sowie Seitenwechsel und Ude Gatame
  • Kombinationen 1 und 2
  • Prinzip gegen Überraschungsangriffe
  • Stockabwehr – Prinzip gegen Tanbo – Längermachen gegen Gendai 5
  • Messerabwehr – Diagonalaufnahme und Diagonalaufnahme mit Jab gegen Gendai 5 mit Tanto
  • Ura-Griff fortlaufender Entwaffnungsdrill gegen Gendai-Tantostich 1

6. Gendai Tai-Jutsu Kombination 1

  • Mit Ju Tai-Jutsu Grundtechnik 1 und Daken Tai-Jutsu Grundtechnik 1 aus Kihon Juni Ho verbinden

II. Nyo Ken-Jutsu

A) Suburi

1. Abrollen mit Schwert in der Saya

  • Vorwärts und rückwärts

2. Mikken und aus Mikken kurzen Shomen schlagen

3. Oni Tsubushi

  • = Ritualtötung des angeschlagenen, gefallenen Gegners als Finaltechnik

B) Kumi Tachi

1. Klebende Klinge Drill

  • Aus erfolgreichem Angriff und Abwehr jetzt komplett

2. Fortlaufender Shomendrill mit Auskontern

  • Mit Yokomen Jodan von rechts, weggenommenem Klingeeffekt mit Tsuki Jodan und mit Shomenschnitt

3. Schwertnahkampf gegen Shomen links und rechts rein

4. Fortlaufender Mikken-Grunddrill

  • Klinge beliebig mal links an links mal rechts an rechts

5. Gegen Shomen mit Mikken

  • Ausweichen und Cut auf Hände, anschließend Rüstungsschneiden und Shomen

6. Kürzeres Ninja-Schwert gegen Samuraischwert

III. Enbo-Jutsu – Yonshaku-Bo und Rokushaku-Bo

A) Yonshaku-Bo

1. Umgriffformen 4 und 5 solo und in Partneranwendung

2. Entwaffnungselement und Drehwurf

3. Gegen beiderseitiges Stockgreifen

B) Rokushaku-Bo

1. Grunddrill in Mittelhaltung zuerst Grundversion, dann:

  • Erweiterung – nach dem Zurückziehen unten rein zu BokuBo, wieder hoch dabei wieder zurückziehen
  • Erweiterung statt oben nur zurückzuziehen, wieder unten rein

2. Erweiterung des Grunddrills mit Sharinko

3. Erweiterungen und Kombinationen mit dem Grunddrill

  • Mit nach Zurückziehen oben vor auf Ellbogen – Konter, klebendem Stock und Gegenkonter etc.

4. Verlängerungsdrill


IV. Hanbo-Jutsu

1. 20 Grundtechniken weibl. Dreieck

  • Stoßlängshaltung + Stich sowie bei Stocktreffen auf andere Seite stecken

2. Gegen alle Arten von Stock- und Handgelenkgreifen

3. Budo Tai-Jutsu

  • Die 9 Angriffswinkel u. Mittelhaltungsblocks dagegen sowie Umgrifform mit u. ohne Partner

V. Gendai Bo-Jutsu – Tanbo und Nitanbo = Doppeltanbo

1. Besonderheiten beim Blocken von Vertikalschlägen

  • Von oben und unten in der mittleren Distanz
  • Sowie bei den Schlägen zum Knie und Knöchel

2. Wurftechniken mit Stockhilfe 1 – 3

3. Gegen 1 und Fußtritt oder Fauststoß nach Dachblock

  • = Basic Lock and Block

4. Dreierkontakt mit Knauf (Butt) in Wendung und Step

  • Fortlaufender Drill

5. Nitanbo:

  • Erste offene Flussübung mit Partner (1. Offener Sinawali)

6. Nitanbo:

  • Geschlossene Flussübung Oben/Oben mit Partner (1. Geschlossener Sinawali)

7. Nitanbo:

  • Doppelachterwirbel ohne Partner im Step und nach allen Seiten

 

VI. Tanto-Jutsu

1. Prinzip in Normalgriff und Ura

  • Dranbleiben, schneiden, schnippeln, schlitzen

2. Drill für enge Räume oder gefesselt oder enge Kleidung

  • Gegen Tsuki aus Ju Monji

3. Vogelscheuchentechnik

  • Tanto verdeckt, eingeklappt evt. auch im Ärmel versteckt

4. Prinzip in Ura-Griff gegen Langstöcke und Schwert

5. Gendai Tanto-Jutsu

  • Die 5 Gendai-Grundtechniken im Rundlauf – Solo und mit Partner (lange Distanz)
  • Knife-Pasing auf die 5 Gendai-Grundtechniken (Normalhaltung)

VII. Kusari Fundo

1. Omote und Morote Omote – Haltungen

2. In Omote

  • Verdeckt in der Hand oder hinter dem Rücken nach vorn Schleudern = Tsuki
  • Aus Omote links und rechts schlagen
  • Sowie Auffangen in Morote Omote

3. Aus Omote und Shizen gegen Tanto Tsuki

4. Aus Morote Omote gegen geraden Fußtritt

5. Aus Morote Omote Keilangriff mit Würgen

  • Runterziehen und Knietritt gegen Tsuki

6. In Morote Omote Prinzip gegen Langstöcke

  • Dto. sinngemäß zum Am-Schwertziehen-Hindern

7. Spannschläge aus Morote Omote

  • Seitlich, von oben, von unten
  • Auffangen mit der loslassenden Hand in Morote Omote (entspricht Schwertziehen und schneiden)
  • Anwendung gegen weggenommene Klinge

VIII. Shuriken-Jutsu = Wurfsterne

1. Handhaltung für Wurf und Nahkampf

  • Wurf vertikal und horizontal
  • horizontal auch Kettenwurf

2. Anwendung

  • Gegen mit Schwert in Shomen vorstürmenden Gegner mit verschiedenen Varianten in Angriff und Verteidigung, d.h. auch Shuriken Träger greift als erster überraschend an

3. Gegen weggenommene Klinge

4. Nahkampf

  • Gegen Shomen mit Schwert, Tanto-Tsuki, waffenlos Tsuki und Langstöcke sowie am Schwertziehen hindern

5. Mit Yoko Aruki nach vorn werfen

Anmerkung:
Aus Sicherheitsgründen und weil Shuriken sowie Kusari Fundo durch das Waffengesetz der BRD verboten sind, werden im Training nur Shuriken aus Gummi oder Pappe verwendet und das Kusari Fundo mit einem entsprechend langen Seil simuliert.

 


Richtlinien vom 4. Kyu bis zum 1. Dan

Wurden in der Ausbildungsphase bis 5. Kyu systematisch und strukturiert die Grundlagen des Taguchi Ryu Ninjutsu vermittelt, so wird jetzt darauf basierend zu einer offeneren und freieren Weiterbildung übergegangen. Diese ermöglicht es Lehrern wie Schülern eigene Schwerpunkte zu setzen, Spezialisierungen vorzunehmen, eigene Ideen und situationsbezogene Antworten zu entwickeln, neue Einflüsse einzuarbeiten und/oder traditionelle zu vertiefen. Körperliche Konstitution, Alter und Geschlecht finden so bei der Auswahl und Ausführung der Techniken ebenso wie bei der Zuerkennung von Graduierungen natürliche Berücksichtigung. Diese Weiterbildung erfolgt im regulären Training, macht aber zusätzlich verstärkt Fachseminare erforderlich.

Tai-Jutsu:

4. – 2. Kyu:

  • Henkas und Grundtechniken
  • Henkas miteinander verbinden

1. Kyu – 1. Dan:

  • Gegen- und Gegen-Gegen-Bewegungen
  • Situationstraining auch klassisch in Seisa
  • Klassisches Tai-Jutsu mit Gendai Tai-Jutsu verbinden insbes. über die Entwicklung von Sensitivität
  • Dazu in der Regel jeweils ein Tagesseminar

Gendai Tai-Jutsu:

4. – 2. Kyu:

  • Kombinationen 1 + 2 in Angriff und Verteidigung mit Variationen und Einbauten
  • 2er-Kontakt mit Frontkick und Lowkick/Abwehr einbauen
  • 3er-Kontakt mit Fußtritt, Gegenangriff vor und nach dem „drehen“
  • Gleichzeitigkeitsdrill analog Nitanbo
  • Abwehr Fußtritt/Fauststoß-Kombination
  • Abwehr Halbkreisfußtritt zum Kopf und Uraken in Kombination
  • Polizeigriffabwehr und Trapping gegen Hebel
  • Beinschere und Bodenkampfelemente
  • Prinzip gegen mehrere Gegner
  • Kreisverteidigung
  • Siu Nim Tau
  • Situationstraining

1. Kyu und 1. Dan:

  • Gleichzeitigkeitsdrill oben/unten/mitte mit Wendung
  • Dan Chi
  • Lap Sau 1 – 3
  • Poon Sau 1 – 6
  • Chi Gerk Grundübung
  • Salut und Gunting
  • Abwehr von Bedrohungen mit Schusswaffen und Messern incl. Nahsensitivität
  • Kreisverteidigung und Situationstraining
  • Dazu in der Regel jeweils ein Tagesseminar

Ken-Jutsu:

  • Fortgeschrittene Techniken u. Drills inkl. Techniken in Seisa, Bodenkampf, Tsuba Iri, Ura-Techniken, Energie-haken, Kampf und Schwertziehen auf engem Raum, Wakizashi etc. Dazu 2 vertiefende Tagesseminare bis 1. Dan

EnBo-Jutsu:

Strukturell komplett bis 1. Dan

  • Bis zum 1. Dan ist Enbo-Jutsu ein Schwerpunkt des Taguchi Ryu Ninjutsu
  • Dazu 2 Tagesseminare bis 1. Kyu und eines zum 1. Dan


Hanbo-Jutsu:

  • Fortgeschrittene Drills. Dazu in der Regel ein Tagesseminar bis 1. Kyu

Gendai Bo-Jutsu:

Tanbo

4. Kyu bis 1. Dan:

  • Abanicos
  • Einzelstocksinawali
  • Largo Mano Dreiecksdrill
  • Sumbradadreiecksdrill mit Schlagblocks und handverstärkten Blocks (De Cadena 1)
  • Roofblock-Knieschlag – Drill mit Wendung und Seitenwechsel
  • Schneller Schlagen Drill gegen 2 Stöcke
  • Nahdistanzdrill komplett
  • Hubutt mit Butt und 1 im Step
  • Kombination 1-2 mit Anwendung gegen die Gendai 5
  • Counter for Counter 5-Satz
  • Handschlagblocks auf die Gendai 5
  • Following the Force auf die Gendai 5
  • Escrima Entwaffnungsreigen
  • Switch
  • Kreisverteidigung
  • Sensitivitäts- und Flowsparring

Nitanbo

4. Kyu bis 1. Dan:

  • Oben/Oben/Rap down under und Oben/Unten/Rap down under Sinawali sowie Kampfanwendung gegen Angriffe 1 und 5
  • Offener 4er-Sinawali auf 8er erweitern
  • Schlagblocks, Scherenzugblocks und Doppelblocks
  • 1-Roofblock-1 – Fortlaufender Drill
  • Doppelblocks mit Oben/Unten Rap Sinawali verbinden – Drill
  • Soto’s neuer Sinawali
  • Erster Offener- und Oben/Unten Rap Sinawali verbinden mit Bodenschlag 3-3
  • Rap Sinawali Oben und Unten verbinden
  • Scherenentwaffnung auf 1 und Rankenentwaffnung auf 2
  • Gleichzeitigkeitsdrill
  • Counter for Counter 5-Satz
  • Sensitivitäts- und Flowsparring

Tanto-Jutsu:

4. – 1. Kyu:

  • Anti-Budo-Tai-Jutsu-Programm

1. Dan:

  • Attentatstechnik und die 2 Fortlaufenden Drills

Gendai Tanto-Jutsu:

4. Kyu – 1. Dan:

  • Knifepasing mit Stich und X-Cut
  • Klebende Klinge/Arm drehen
  • Scoopdrill und unterbrochener Scoopdrill auf die 1
  • 4er Drill-Focus
  • Gegen beiderseitiges Umfassen der Tantohand
  • Counter for Counter
  • Pasingdrill mit Roling Knife
  • Pasingdrill mit Kniestich
  • Reinschneiden – schnippeln


Zu Gendai Bo- und Tanto-Jutsu ein 2-Tägiges Fachseminar bis 1. Kyu (wird schon zum 7. bis 6. Kyu empfohlen)


Weitere traditionelle Waffen

jeweils eine oder zwei Neue pro Graduierung:

4. Kyu:

  • Wakizashi = Kurzschwert – Grundlagen

3. Kyu:

  • YawaraBo = Taschenstock – Grundlagen
  • Tessen = Fächer – Grundlagen

2. Kyu:

  • Tonfa = Stock mit Quergriff – Grundlagen

1. Kyu:

  • Kama = Sichel – Grundlagen

1. Dan:

  • Niten = Zweischwert-Schule – Grundlagen
  • Yari = Lanze – Grundlagen
  • Naginata = Hellebarde – Grundlagen

1. Dan – Schwarzer Gürtel – Chunin und Sensei – Ninjutsu-Lehrer

Neben der für den Grad erforderlichen technischen Reife und dem technischen Repertoire sind zusätzlich ein Ausbilder/Lehrerschein erforderlich sowie das Prüferseminar 1. Je nach Schwerpunktsetzung kann u. A. auch der grundlegende Umgang mit Faustfeuerwaffen = Gendai Ho-Jutsu, Alltagsgegenständen, Kuji Kiri oder anderen Ninja-Praktiken außerhalb der reinen Kampfkunst wie tarnen oder klettern und Tekagi erforderlich sein. Zudem Kenntnisse in Verwendung von Metsubushi und in Theorie, Kultur, Philosophie u. Geschichte der Ninja.

 


2. bis 10. Dan – ein Ausblick

Hier erfolgt eine Einweihung in höhere Techniken in allen bisherigen Kategorien von bewaffneten und unbewaffneten Praktiken, z.B. in Ryu-Bo, den Drachenstock, oder Niten Ichi Ryu. Dazu werden weitere Waffen wie Tekagi, Kusari-Kama, Koketsu-Shoge, Jutte, Shaken, So-Jutsu, Kyu-Jutsu, Shinobi-Zue etc. gelehrt und in diverse Ninjutsu Praktiken sowie spirituelles Ninjutsu, energetische Techniken usw. eingeführt. Es ist ein offener Weg bei dem Schwerpunkte und Spezialisierungen gewählt sowie Neues eingearbeitet werden kann. Ab 4. oder 5. Dan ist der Titel: Jonin. Der 5. Dan erfordert den erfolgreichen Sakki-Test, danach bewegt sich der Ninja-Meister auf die Ebene des Großmeisters zu, wird in Okuden eingeweiht und nennt traditionell seinen Dan-Grad nicht mehr.

 

 

Reiki Gamechanger

Bujinkan Ninpo Taijutsu

Hier wird die Prüfungsordnung des Tengu Akasha Dojo für Bujinkan Ninjutsu, auch Ninpô Tai Jutsu oder Budo Tai Jutsu genannt, vom 9. Kyu bis zum 5. Dan dargestellt. Es gibt neben den 9 Kyu = Schülergraden, erkennbar am grünen Gürtel für Männer und am roten für Frauen, mittlerweile noch 20 Dan = Meistergrade, zumeist erkennbar am schwarzen Gürtel.

Das Bujinkan ist die Trainingsgruppe bzw. das Dojo des Soke Dr. Masaaki Hatsumi für Ninjutsu. Ihm gehören weltweit viele Einzelmitglieder, Lehrer und Dojo’s an.

Das Tengu Akasha Dojo ist die Trainingsgruppe bzw. das Dojo von Ryû Ryû Taguchi, der seit frühester Jugend verschiedene Kampfsysteme der Samurai und Ninjas erlernt hat. Unter anderem hat er auch bei Meister Hatsumi trainiert, sich mit ihm ausgetauscht und in seinem System den Titel eines Großmeisters erreicht. Zum einen hat er aus seinem Erlernten sein eigenes System, das Taguchi Ryu Ninjutsu, entwickelt, zum anderen wird in seinem Dojo aber auch getrennt davon Bujinkan Ninjutsu ebenso wie andere Basisstile weiter unterrichtet.

Wie viele Bujinkan-Meister und Großmeister hat er dabei eigene Schwerpunkte, Prüfungsordnungen und Methoden entwickelt, die hier in die Prüfungsordnung mit eingeflossen sind und schon bei Schülergraden einen größeren Schwerpunkt auf Waffentechniken legt. Das Prüfungsprogramm sollte nicht mit einem kompletten Ausbildungsprogramm in einzelnen Trainingsgruppen verwechselt werden. Das kann erheblich darüber hinausgehen und je nach Schülern und Lehrer verschiedene Akzente setzen. Das Prüfungsprogramm dient als roter Faden und sagt, was man bei einer bestimmten Graduierung mindestens können sollte. Es versteht sich, dass Prüfungen nur im ordentlichen Ninja-Anzug abgenommen werden und der Partner, wie im Training, nicht verletzt werden darf. Jede Prüfung wird zum Nachweis des Bestehens beurkundet.

Das Bujinkan Ninpo Taijutsu ist Teil Ausbildung zum Spirituellen Krieger. jedoch gibt es einen Unterschied zum in Deutschland weitläufig bekannten Bujinkan Training. Das Training ist nämlich taktil und soft. Verletzungen werden soweit das irgendwie möglich ist ausgeschlossen. Dies sind die Trainings-Methoden, wie Japaner untereinander trainieren, die bis ins hohe Alter noch gesund bleiben wollen. Durch das taktile und sensitive Üben wird die Wahrnehmung bis auf ein Höchstmaß erweitert.

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Reiki Gamechanger

Bujinkan – Ninjutsu nach Masaaki Hatsumi

Folgende Inhalte sind ein geringer Trainings-Bestandteil der Ausbildung zum Spirituellen Krieger und werden nur in diesem Ausbildungs-Rahmen gelehrt.

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9. Kyu – Männer Grüner Gürtel – Frauen Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu = Waffenlose Selbstverteidigung

1. Grundlagen ohne Partner sowie Zeremoniell

  • Kamae aus Kamae no Kata: Natürliche Grundstellung = Shizen, Verteidigungsstellung: Ichi Monji no Kamae und Angriffstellung: Doko no Kamae
  • Kihon Happo 1: Aus Shizen zurück in Doko no Kamae rechts und mit Durchgehschritt und zentralem Fauststoß (Tsuki bzw. Fudo Ken) Jodan und Chudan vorwärts, aus Shizen in Ichi Monji 45 Grad nach links und rechts zurück, dann hintere Hand in Doko no Kamae und mit Durchgehschritt und Kiten Ken wieder vor auf die Ausgangslinie

2. Kihon Happo 1 Kumite – Ninpô (Budo) Tai-Jutsu Grunddrill:

  • Gegen Fauststoß Jodan rechts aus Doko no Kamae – V links und rechts raus 45 Grad in Ichi Monji mit Jodan Uke – Gegenangriff mit Durchgehschritt und Kiten Ken (gewinkelter Handkantenschlag zur Schläfe)

3. Varainaten und Henkas zum Grunddrill:

  • Bei rechts raus auch Shuto Uchi = Handkantenschlag von innen zur Halsseite und Stoß
  • Bei links raus Shinobi Ori (Ude Gatame) statt oder nach Kiten Ken

4. Kihon Happo 4 Kumite

  • Armstreckhebel – Shinobi Ori/Omote Gyaku Gata (Ude Gatame) gegen diagonales Handgelenkgreifen und Ura
  • Ude Gatame gegen paralleles Handgelenkgreifen

 

II. Ken-Jutsu = Schwertkampf

1. Kihon – Grundlagen/Vorübungen/Kamae ohne Partner

  • Schwerthaltung, Hieb- und Schnitttechnik demonstrieren
  • Aus Kamae no Kata: Dai Jodan no Kamae, Kongo no Kamae, Seigan no Kamae
  • Shomen – gerader Schnitt von oben mit Durchgehschritt – aus Dai Jodan no Kamae

2. Shinobi-Iai

  • Schwertziehen vertikal mit Schnitt von oben einhändig, gerade nach vorn und 45 Grad nach links hinten, anschließend Chiburi = Blutabschlagen und Noto = Schwert in Saya zurückstecken

3. Kumi Tachi

  • Anwendung Shinobi-Iai – Vertikales Schwertziehen 45 Grad nach links zurück und Schnitt auf Schwert oder Waffenhand mit anschließendem Schneiden über Hände/Arme nach hinten durch und Shomen von hinten (entspricht Kihon Happo 1 welches daraus abgeleitet ist)

 

III. Hanbo-Jutsu = Stockkampf mit dem 91 cm langen Stock

1. Kihon/Kamae – Vorübungen ohne Partner:

  • Stoßmittelhaltung des Hanbo, Hira no Kamae und Chudan no Kamae
  • 9 Grundtechniken aus Hira no Kamae im weiblichen Dreieck in Stoßmittelhaltung

2. Die 9 Grundtechniken mit Partner

  • Imaginärer Dritter in der Mitte wird geschlagen (Stöcke treffen sich)

3. Blocken der 9 Grundtechniken in Mittelhaltung mit Partner

  • A greift die 9 Grundtechniken nacheinander im weiblichen Dreieck aus Hira no Kamae an und V geht jeweils mit der angegriffenen Seite im männlichen Dreieck zurück und blockt – nach dem letzten Angriff erfolgt Gegenangriff mit Stich zum Hals und Stoß vor die Stirn

4. Gegen Fauststoß

  • Links raus Block, Gegenstoß zu den Rippen und Shinobi Ori (Ude Gatame) mit Hanbo

 


8. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Grundlagen ohne Partner – Kihon

  • Kamae no Kata
  • Kihon Happo 2 – aus Hicho no Kamae gerader Stampftritt Chudan nach vorn; dto aus Doko no Kamae

2. Kihon Happo 2 Kumite

  • Gegen Fauststoß Jodan rechts aus Doko no Kamae – V aus Hicho no Kamae reingehen mit Stampftritt Chudan links in den Angriff reingehen

3. Kihon Happo 5 Kumite

  • Take Ori – Kipphandhebel gegen einhändiges in die Jacke greifen

4. Stampftrittabwehr

  • Links und rechts 45 Grad raus aus Shizen mit Gedan Uke und Gegenangriff Kiten Ken
  • Kakto links oder rechts demonstrieren

5. Henka’s zum Grunddrill gegen Fauststoß

  • Links raus Kipphandhebel
  • Rechts raus Uraken und O Soto Gari

6. Taihenjutsu

  • Fallen/Rollen seitlich und rückwärts

 

II. Ken-Jutsu

1. Ma Ai

  • Gerade und frei

2. Kumi Tachi

  • Abwehr von Shomen aus Dai Jodan no Kamae von V aus Kongo- oder Seigan no Kamae mit Yoko Aruki nach vorn Hände mit Schwert blockieren und Schnitt in Nieren nach hinten durch und Shomen von hinten

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Die 9 Grundtechniken

  • Aus Hira no Kamae im weiblichen Dreieck in Stoßlängshaltung mit Durchgleitenlassen – mit und ohne Partner

2. Mittelhaltungsblocks gegen die 9 Grundtechniken in Stoßlängshaltung mit Partner

  • A greift die 9 Grundtechniken in Stoßlängshaltung nacheinander im weiblichen Dreieck aus Hira no Kamae an und V geht jeweils mit der angegriffenen Seite im männlichen Dreieck zurück und blockt – nach dem letzten Angriff erfolgt Gegenangriff mit Stich zum Hals und Längsstoß vor die Stirn

3. Gegen Fauststoß rechts raus Block, Gegenstoß zu den Rippen und Hebelwurf
4. Gegen Stampftritt mit Block links und rechts raus, anschließend Längsstoß vor den Kopf
5. Gegen Fauststoß links raus Block, Längsstoß zu den Rippen und Shinobi Ori

 


7. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Kihon Happo 3 Kumite – Junbi Tsuki (Daumenfauststoß) Drill

  • V beginnt in Ju Monji und endet mit Kosai no Kamae

2. Abwehr von beidhändigem Würgen von vorn

  • Pressluftschlag und Kopfstoß
  • Kunoichiversion über Daumen befreien und umstoßen

3. Am Schwertziehen hindern
4. Gegen weggenommene Klinge – z.B. Shinobi Ori /Ude Gatame
5. Taihenjutsu:

  • Fallen/Rollen nach vorn
  • Fallen /Rollen seitlich und rückwärts wiederholen

 

II. Ken-Jutsu

1. Kihon ohne Partner

  • Tsuki Jodan aus Kongo no Kamae und Seigan no Kamae

1. Kumi Tachi

  • Weggenommene Klinge

2. Kumi Tachi

  • Am Schwertziehen hindern mit Hilfe des eigenen Schwerts – 1 Beispiel

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Die 9 Grundtechniken aus Hira no Kamae im weiblichen Dreieck in Schwerthaltung

  • Mit und ohne Umgreifen, solo und mit Partner

2. Blocken in Mittelhaltung gegen die 9 Angriffe in Schwerthaltung

  • Nach dem letzten Angriff wieder Stich Kehle und Längsstoß mit Ausfallschritt vor die Stirn, dann weiter raus mit Fußwechsel und Shomen in Schwerthaltung

3. Gegen Fauststoß

  • Links raus Block – Längsstoß – Shomen in Schwerthaltung

4. Dto. gegen Stampftritt rechts raus
5. Mit Hanbo

  • Gegen beidhändiges Würgen und beidhändiges In-Die-Jacke-Greifen

 


6. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Kihon Happo 6 Kumite

  • Oni Kudake (Innerer Armbeugehebel) gegen Fauststoß oder Ohrfeige oder Kiten Ken

2. Henkas zum Grunddrill

  • Stampftritt als Gegenangriff
  • Bei links raus Tatetsuki und Aushebewurf als Gegenangriff

3. Gegen Stampftritt

  • Mit Yoko Aruki links und rechts raus und Handschlagblock Gedan Uke

 

II. Ken-Jutsu

1. Kumi Tachi

  • Aus Kongo no Kamae links und rechts 45 Grad ausweichen und Tsuki gegen Shomen aus Dai Jodan no Kamae

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Alle 9 Grundtechniken in beliebiger Ausführung in Mittelhaltung

  • Blocken und nach jedem Block Gegenangriff(e)

2. Gegen Tanto-Tsuki

  • Links raus mit blocken – Längsstoß – Ude Gatame

3. Gegen beidhändiges Stock und Handgelenkgreifen

 

IV. Tanto-Jutsu = Messerkampf

1. Kihon/Kamae

  • Shizen, Chudan und Dai Chudan no Kamae, Doko no Kamae, Tsuki Jodan und Chudan (Stich) aus diesen Kamae

2. 9 Grundtechniken aus Shizen und den anderen Kamae

  • Solo und am Partner andeuten bei Durchgehschritten ist immer Tsuki Jodan die erste Technik

3. Abwehr Tsuki Jodan und Chudan aus allen Kamae

  • V immer aus Shizen mit 45 Grad links und rechts raus in Ichi Monji mit Block/Schnitt über Waffenhand des A und rein zum Gegenangriff mit Durchgehschritt, bei links raus Tsuki in Kiba Dachi, bei rechts raus Diagonalschnitt von außen oder innen mit passendem Schritt

4. Gegen Umfassen des Waffenhandgelenks

  • Parallel und diagonal

 


5. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Kihon Happo 7 Kumite

  • Muso Dori (Äußerer Armbeugehebel z.B. gegen Jackegreifen mit links)

2. Henkas zum Grunddrill

  • Rechts raus und Uraken und Kaiten Nage aus Ju Monji
  • Bei links raus Ura Tsuki in die Nieren und Rückriss

3. Grunddrill gegen Tanto Tsuki

  • Mit Henka, die die Waffe sichert/entwaffnet und Gegner kontrolliert/ausschaltet

 

II. Ken-Jutsu

1. Kumi Tachi

  • Gegen Shomen mit Tsuki rechts raus unten durchstechen und Ude Gatama

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Gegen alle 9 Tantoangriffe

  • Block Mittelhaltung bzw. Schlag/Stoß und jeweils Gegenangriffe

2. 4er-Spezialdrill

 

IV. Tanto-Jutsu

1. Ju Monji gegen Naname Giri von rechts
2. Doppelblock gegen Naname Giri von links

 


4. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Kihon Happo 8 Kumite

  • Ganseki Nage – Wurf gegen beidhändiges Würgen oder Jacke-Fassen von vorn

2. Henkas zum Grunddrill

  • Krallenstoß
  • Empi Uchi zu Plexus oder Kehlkopf

3. Gegen Umklammerungen

  • Von vorn und hinten, mit und ohne Armeinschluss

 

II. Ken-Jutsu

1. Kumi Tachi

  • Gegen Tsuki aus der Distanz links und rechts ausweichen und selber Tsuki

 

III. Hanbo-Jutsu

1. 5er-Spezialdrill
2. Gegen Jacke-Greifen und mit der anderen Hand schlagen

 

IV. Tanto-Jutsu

1. Gegen Schwert

  • Gegen geschlagenen Shomen
  • Ma Ai – weggenommene Klinge
  • Am Schwertziehen hindern

 


3. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Henka Fußrisswurf zu Kihon Happo 3
2. Befreiung

  • Aus Schwitzkasten
  • Gegen Schwitzkastenansatz

 

II. Ken-Jutsu

1. Kumi Tachi

  • Gegen Shomen mit Gegenangriff Würgen von hinten

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Kihon

  • Spannschlag – solo vor + links + rechts 45 Grad zurück

2. Anwendung gegen Hanboangriffe 1 und 2
3. Spannschlag gegen Tanto Tuski links raus
4. Spannschlag gegen Shomen mit Schwert links und rechts raus

 

IV. Tanbo-Jutsu – Kurzstock/Nightstick/Teisho ca. 60 cm langer Knüppel

1. Die 9 Grundangriffe mit dem Tanbo

  • Aus Hasso Kamae am Partner andeuten

2. Die 9 Grundangriffe mit Durchgehschritt

  • Im weiblichen und männlichen Dreieck mit Partner

3. Die 9 Grundangriffe Handverstärkt blocken

  • Mit jeweiligem Gegenangriff

4. Aus Shizen gegen Fauststoß und Stampftritt
5. Gegen Stockgreifen und Handgelenk fassen

 


2. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Entwaffnungsloopdrill gegen Hanbo
2. Shime Waza – Würgetechniken

  • 2 Beispiele z. B. als Henka in den Grunddrill einbauen

 

II. Ken-Jutsu

1. Kihon – Shinobi Iai

  • Abrollen nach vorn und hinten aus dem Stand und in Seisa mit Schwert in der Saya mit anschließendem Schwertziehen

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Spannschlagdrehdrill
2. Gegen alle Tanbo-Angriffe Block und Gegenangriff

IV. Tanbo-Jutsu

1. Die 9 Grundangriffe

  • Mit Partner im Gleitschritt und Rundlauf

2. Die 9 Grundangriffe handverstärkt in Nahdistanz

  • Mit Reingehen auf Waffenhand blocken und Gegenangriff, auch mit Knauf

3. Im Gleitschritt und/oder Rundlauf gegen die 9 mit dem Tanto – Tanbo schlägt auf Tantohand

 


1. Kyu – Grüner/Roter Gürtel

I. Tai-Jutsu

1. Verteidigung gegen 2 Gegner

  • z.B. in der Mitte Durchrollen

2. Einsatz von Knietechniken – 2 Beispiele

 

II. Ken-Jutsu

1. Kamae no Kata

 

III. Hanbo-Jutsu

1. Umklappdrill in Mittelhaltung mit Pressentwaffnung

 

IV. Tanbo-Jutsu – Kurzstock/Nightstick/Teisho ca. 60 cm langer Knüppel

1. Fortlaufender Drill mit Knaufschlag oben und unten
2. Schlangenentwaffnung auf alle 9 Grundangriffe nach Block
3. Block und Gegenangriffe gegen alle 9 Hanbo-Angriffe

 

V. Kusari Fundo = 60 cm Kette mit 2 Griffen – hier: Seil

1. Kihon ohne Partner

  • Handhaltung – Katate und Morote Katate
  • Kamae – Shizen und Ichi Monji no Kamae und in Morote Katate Hira no Kamae
  • In Katate links und rechts 45 Grad zurück und Rad von oben schlagen dto. gerade nach vorn
  • Auffangen in Omote

2. Aus Shizen in Katate gegen Fauststoß

  • 45 Grad nach links zurück und Schlag auf Angriffshand, dann warten, bei weiterer Bewegung des Gegners Schlag auf Fuß

3. Aus Hira no Kamae in Morote gegen Fauststoß

  • Mit Doppelsicherung/Block, umwickeln und Hebeln

 

VI. Shuriken-Jutsu = Wurfsterne – hier: aus Gummi oder Pappe

1. Kihon

  • Wurfhaltung, Werfen vertikal und horizontal, Nahkampfhaltung

2. Horizontaler Kettenwurf

  • Gegen mit Schwert und Shomen anstürmenden Gegner

3. Nahkampf gegen Fauststoß

  • Grunddrill analog

 


1. Dan – Schwarzer Gürtel

Zulassungsvoraussetzungen:

  1. Vorprüfung, Programm der Kyu-Grade und Mindestalter 18 Jahre
  2. Ausbilderschein und weitere Vorbereitungslehrgänge
  3. Prüferseminar 1 für die Grundstufe


I. Tai-Jutsu

  1. Kamae no Kata
  2. Komplette Kihon Happo no Kata Kumite mit höheren Henkas
  3. 3 Beispiele für Messerabwehr
  4. 2 Beispiele gegen Hanbo
  5. 3 Beispiele gegen Tanbo
  6. 1 Beispiel gegen Bedrohung mit Schusswaffen
  7. 2 Beispiele gegen mehrere Gegner
  8. 2 Beispiele gegen Schwert
  9. Stressverteidigung im Kreis gegen 4 – 5 bewaffnete und unbewaffnete Gegner, die nacheinander angreifen
  10. Situationsbeispiele klassisch in Seisa oder modern z.B. im Sitzen, Auto

 

II. Ken-Jutsu

1. Kihon

  • Aus Kamae no Kata jeweils mit der passenden Technik vor

2. Kumi Tachi

  • Abwehr und Gegenangriffe gegen alle Schwertangriffe

 

III. Hanbo-Jutsu

  1. Umgriffdrill
  2. 3 Beispiele gegen 2 Gegner, davon eines gegen bewaffnete Gegner
  3. Ein Beispiel gegen Bo

 

IV. Tanto-Jutsu

  1. Dranbleiben, schneiden, schnippeln
  2. Keiltechnik
  3. Wachposten erledigen
  4. Gegen alle 9 Tanbo-Angriffe reingehen auf Hand schneiden greifen/kontrollieren und Tsuki

 

V. Tanbo-Jutsu

  1. Abwehr eines bewaffneten und eines unbewaffneten Angriffs
  2. Klasssich gegen Schwert: Geschlagener Shomen, weggenommene Klinge und am Schwertziehen hindern

 

VI. Kusari Fundo

  1. Gegen Schwert – Shomen, weggenommene Klinge und am Schwertziehen hindern
  2. Abwehr eines weiteren bewaffneten und eines unbewaffneten Angriffs

 

VII. Shuriken-Jutsu

  1. Gegen Schwert – Shomen, weggenommene Klinge und am Schwertziehen hindern
  2. Nahkampf – Abwehr eines bewaffneten und eines unbewaffneten Angriffs

 

VIII. Bo-Jutsu = 1,82 m langer Stab

1. Kamae

  • Sanpo Zou, Hira no Kamae, Chudan no Kamae

2. Die 9 Grundtechniken im weiblichen Dreieck in Stoßmittel- und Stoßlängshaltung

  • Mit und ohne Partner

3. Hinter dem Stock stehen und mit Oberteil oder mit 2. Hand dazu unten vor als Angriff und Verteidigung

  • Jeweils mit 2 Beispielen demonstrieren

4. Ein Beispiel gegen Hanbo

5. Gegen Shomen

  • Weggenommene Klinge und Schwertziehen
  • 2 weitere Beispiele gegen Schwert

6. Umgriffdrill

 

IX. Metsubushi = Blendpulver

  • 1. Ein Anwendungsbeispiel

 

X. Theorie

  • Geschichte des Ninjutsu, Bujinkan Dojo, Dr. Masaaki Hatsumi Soke, Toshimatsu Sensei, Taguchi Sensei, unser Dojo, die 9 Ryu Ha, Notwehrrecht

 


2. Dan – Schwarzer Gürtel

Zulassungsvoraussetzungen:

  1. Prüferseminar 2 – Mittelstufe
  2. Beherrschung des bisherigen Programms

 

I. Tai-Jutsu

  1. Chi no Kata – Sanshin no Kata 1
  2. Sui no Kata – Sanshin no Kata 2
  3. Ura Gyaku no Kata – Sanshin no Kata 3
  4. Verteidigung in sitzender Position gegen Angreifer im Stehen
  5. Verteidigung in liegender Position gegen Angreifer im Stehen
  6. Verbindung und Kombination verschiedener Techniken miteinander z.B. Hebelketten, Schlagkombinationen
  7. Beherrschung unterschiedlicher Kampfdistanzen demonstrieren
  8. Ein Beispiel gegen Bo

 

II. Ken-Jutsu

1. Erfolgreicher Angriff aus Ma Ai und Distanz

2. Shoto Kihon

  • Trageweise, Shinobi Iai, Kamaes und aus Kamaes mit Stich/Schnitt vor

3. Kumi Tachi, Shoto gegen Schwert:

  • Ma Ai
  • Gegen weggenommene Klinge
  • Am Schwertziehen hindern
  • Gegen geschlagenen Shomen

 

III. Tanto-Jutsu

  1. Techniken im Ura-Griff gegen Tanto-Angriffe – Prinzip demonstrieren
  2. Im Ura-Griff gegen Langstöcke – Prinzip demonstrieren

 

IV. Bo-Jutsu = 1,82 m langer Stab

  1. Wanderdrill
  2. Abwehr aller Schwertangriffe aus Kamae no Kata

 

V. Tonfa-Jutsu = Knüppel mit seitlichem Griff = Mehrzweckeinsatzstock

1. Kihon

  • 3 verschiedene Haltungen, 9 Grundtechniken ohne Partner mit Durchgehschritt sowie im weiblichen und männlichen Dreieck

2. Partnerübungen

  • Block und Gegenangriff gegen alle 9 Hanbo- und Tanboangriffe – in Tonfa-Haltung

3. Ein Beispiel in Hammerhaltung gegen Tanto
4. Grunddrill aus Tai-Jutsu analog mit Tonfa gegen Fauststoß
5. Gegen Stampftritt

 


3. Dan – Schwarzer Gürtel

Zulassungsvoraussetzungen:

  1. Prüferseminar 3 – Oberstufe
  2. Beherrschung des bisherigen Programms

 

I. Tai-Jutsu

  1. Fu no Kata – Sanshin no Kata 4
  2. Ku no Kata – Sanshin no Kata 5
  3. Sensitivitätsgrundübungen
  4. 2 Beispiele für geschicktes Ausnutzen der gegnerischen Angriffsenergie mit wenig Eigenkraft
  5. Ein Beispiel gegen Tonfa

 

II. Ken-Jutsu

  1. Klebende Klinge drehen
  2. Anwendung des Klebende-Klinge-Prinzips gegen Shomen/Kiri Age von rechts Renraku
  3. Taihen Gaeshi Giri mit Naname Giri von rechts
  4. Shoto: 3 Beispiele Shoto gegen Shoto und 2 Beispiele Shoto gegen Schwert

 

III. Tanto-Jutsu

  • 2 Beispiele in Ura gegen Normalgriff mit Hebel und Wurf

 

IV. Bo-Jutsu

  1. Mittelhaltungsdrill
  2. Unterschwung – unterer Achter
  3. Klebender Stock drehen

 

V. YawaraBo – ShinBo = Taschenstock

  1. Kihon: Handhabung, Angriffsziele
  2. Grunddrill analog mit Henkas gegen Fauststoß und gegen Stampftritt
  3. Gegen Tanto Tsuki
  4. Gegen Schwert: Weggenommene Klinge, am Schwertziehen hindern und gegen Shomen
  5. Je ein Beispiel gegen Hanbo, Tanbo und Tonfa

 


4. Dan – Schwarzer Gürtel

Zulassungsvoraussetzungen:

  1. Prüferseminar 4 für Dan-Prüfungen bis zum 2. Dan
  2. Beherrschung der Prüfungsprogramme der bisherigen Kyu- und Dan-Prüfungen
  3. Vorbereitungslehrgänge zu Ninja-Praktiken außerhalb der Kampfkunst

 

I. Tai-Jutsu

  1. Grunddrill auskontern mit Ushiro Geri
  2. Sanshin no Kata in einer zusammenhängenden Vorführung demonstrieren
  3. Ein Beispiel gegen Bisento
  4. Sensitivitätsübungen mit Anwendungen demonstrieren

 

II. Ken-Jutsu – Niten = Zweischwertschule – Schwert und Shoto gleichzeitig

1. Kamae

  • Shizen, Seigan no Kamae

2. Mit Shoto am Schwertziehen hindern

  • A will Katana ziehen —> V reagiert nicht damit eigenes Katana zu ziehen, sondern blockiert das Ziehen des A linkshändig mit eigenem Schwertknauf und zieht sein eigenes Wakizashi in Ura-Griff und sticht auf A anschließend Schnitt über Kehle

3. Shoto gegen Shomen mit Schwert

  • A Shomen aus Dai Jodan Kamae —> V Shoto in Seigan und Shizen mit Yoko Aruki nach links und Chundan Uke-artigem Außenblock, Klingen berühren sich, vor auf Schwerthand schneiden, fast gleichzeitig mit links Schwertknauf (oder Faust) in die Rippen – Knauf (oder Unterarm) darauf zwischen den Schwerthänden des A durchschieben und Schnitt mit Shoto über die Kehle

4. Aus fortlaufendem Drill Taihen Gaeshi Giri mit Schwert

  • Das Shoto dazu ziehen in Ura und Tsuki mit Shoto

5. Gegen Shomen

  • Aus Shizen mit beiden Schwertern nach rechts vorn über Waffenhände schneiden usw.

 

III. Bo

  • Fahnenstangen/Verlängerungsdrill

IV. Wahlwaffe

  • Eine der bisherigen Waffen als persönliche Spezialwaffe vorstellen mit Techniken und Praktiken außerhalb des bisherigen Prüfungsprogramms in perfekter Beherrschung

 

V. Tekagi = Kletterkrallen – Behelfswaffe

  1. Im Tai-Jutsu Grunddrill benutzen und gegen Schwert  Shomen, weggenommene Klinge, gegen Schwertziehen
  2. Je ein Beispiel gegen Bo, Hanbo und Tanto

 

VI. Bisento = Hellebarde – Kombinierte Waffe

1. Kihon – Grundlagen ohne Partner:

  • Kamae, Handhaltung, Angriffstechniken, unterer Achterschwung, Schlachtschwingen – oberer Rundschwung

2.  Grundlagen mit Partner:

  • Ma Ai und Klebende Klinge/Stock drehen, auch gegen Schwert sowie weggenommene Klinge
  • Sturmdrill – Bisento/Bisento

2. 2 Aktionen gegen Schwert und 2 Aktionen gegen Bisento

 


5. Dan – Schwarzer Gürtel

Zulassungsvoraussetzungen:

  1. Erfolgreicher Sakki-Test
  2. Vorbereitungslehrgänge zu Ninja-Praktiken außerhalb der Kampfkunst

 

I. Tai-Jutsu

  • Besondere Vorführung gegen einen und mehrere Gegner mit und ohne Waffen, unter Einbeziehung von sensitiven und energetischen Praktiken

 

II. Ken-Jutsu

  • Gegen Bisento schwingen: Unten durchrollen und mit Schwert angreifen

 

III. Bisento

  • 3 Ninja-Drills


IV. Wahlwaffen

  • Zwei der bisherigen Waffen in einer speziellen hochwertigen Art demonstrieren und eigene Überlegungen darlegen oder alternativ eine der bisherigen Waffen, dabei keine Wiederholung vom 3. Dan, und eine weitere Waffe aus künftigen Programmen wie Jutte, Shinobe Zue, Bogen – Kyu-Jutsu, Blasrohr, Shaken, Kusari Kama, Koketsu Shoge etc.

 

V. Kusari Kama und Koketsu Shoge – Kombinierte Spezialwaffen

  1. Grundlagen wie: Kamae, Handhaltung/Handhabung demonstrieren
  2. Gegen Schwert – Shomen, weggenommene Klinge und am Schwertziehen hindern

 

 

Reiki Gamechanger